Laut einem “Spiegel“-bericht, zögen die zumeist als gewaltbereit eingestuften Salafisten statt ins pakistanisch-afghanische Krisengebiet zunächst nach Ägypten. Sie folgten dem österreichischen Hassprediger Mohamed Mahmoud, Chef des im Juni verbotenen Netzwerks Millatu Ibrahim, berichtete das Nachrichtenmagazin.
Der 27-jährige Mahmoud habe im Frühjahr Deutschland verlassen, um seiner Ausweisung zuvorzukommen. Aus abgefangenen E-Mails und belauschten Telefonaten gehe hervor, dass sich viele Salafisten nach dem Millatu-Ibrahim-Verbot und Razzien in der Szene verfolgt fühlten. Am Nil wollen sie nun “den wahren Islam“ leben oder im “Dschihad gegen Ungläubige“ kämpfen, wie es heißt.
Wer sind die sogenannten Salafisten eigentlich und was wollen sie? Wir klären hier auf!
dpa












