003.09.1003.09.10|Deutschland&Welt|
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Moskau - Bei neuerlichen Waldbränden im Süden Russlands sind acht Menschen ums Leben gekommen und 400 Häuser beschädigt worden. Die Feuer brachen in den Regionen Wolgograd, Saratow und Samara aus.
Das teilte das Katastrophenschutzministerium am Freitag in Moskau mit. Angefacht wurden sie zum Teil von starkem Wind, der auch Stromleitungen beschädigte. Nach Angaben von Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu waren die Flammen bis zum Freitagabend gelöscht. Am schwersten betroffen war Wolgograd, wo acht Menschen umkamen und 17 weitere verletzt wurden. 380 Häuser gerieten in Brand, binnen Stunden brannten mehrere Dörfer nieder.
In Samara wurde wegen eines Feuers in der Nähe der Industriestadt Togliatti der Verkehr auf einer Hauptverkehrsstraße für mehrere Stunden umgeleitet. Während der schlimmsten Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren in Russland im August 50 Menschen bei Waldbränden ums Leben gekommen und etwa 200 Häuser zerstört worden.
DAPD
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03.02.12|Deutschland&Welt|0
