Köln - Der Aufstand in Libyen ist im Jahr 2011 das wichtigste Thema in den deutschen TV-Nachrichten gewesen. Eine Untersuchung brachte neben diesem Ergebnis weitere interessante Resultate.

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Muammar al-Gaddafi
Wie das Institut für empirische Medienforschung (IFEM) am Donnerstag in Köln mitteilte, beschäftigten sich die sechs wichtigsten Nachrichtensendungen im letzten Jahr zusammen fast 38 Stunden (2262 Minuten) mit dem Bürgerkrieg in Libyen. An zweiter Stelle folge die Euro-Krise mit 33 Stunden (1977 Minuten). Auch die Reaktorkatastrophe in Fukushima (1239 Minuten) und die Schuldenkrise in Griechenland (1217 Minuten) sowie die Unruhen in Ägypten (963 Minuten) seien zu den Topthemen zu zählen.
In der Auslandsberichterstattung sei die USA die am meisten beachtete Nation gewesen. Starke Präsenz käme aber auch den Ländern der “arabischen Revolution“ zu, also neben Libyen Ägypten, Syrien und Tunesien.
Das Institut wertete die Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 sowie die Magazine “Tagesthemen“ und das “Heute-Journal“ aus.
dpa



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