Oranienburg/Lehnitz - Ausgerechnet eine Bulldogge hat sechs halb erfrorene und völlig geschwächte Wildschwein-Frischlinge adoptiert. Die Hündin kümmert sich nun liebevoll um die kleinen Waisen.

Eine Hündin hat in Brandenburg sechs geschwächte Wildschwein-Frischlinge adoptiert. Spaziergänger hatten die halb erfrorenen Schweinchen nördlich von Berlin gefunden und sie zum Gnadenhof Lehnitz bei Oranienburg gebracht. Dort habe die französische Bulldogge „Baby“ sich des artfremden Nachwuchses spontan angenommen, sagte Gnadenhof-Mitarbeiter Norbert Damm am Dienstag.
Die Gnadenhofmitarbeiter kümmerten sich um die Aufzucht der Frischlinge. „Alle zwei bis drei Stunden brauchen sie ihr Fläschchen.“ Die Bulldogge könne die kleinen Wildschweine nicht säugen. „Das machen wir mit extra fetter Ferkelaufzuchtmilch“, erklärte Damm. In drei Monaten, wenn sie groß und stark sind, sollen sie nach Südbrandenburg umziehen. „Ein mit uns verbundener Tierfreund hat dort einen eingezäunten Privatwald.“
dpa



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