008.02.1008.02.10|Deutschland&Welt
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Ludwigslust - Er hat Glück gehabt, dass gerade kein Zug kam: Mit voller Wucht wurde ein Asylbewerber aus Afrika am Bahnhof von Ludwigslust auf die Gleise gestoßen. Ein rechtsradikaler Angriff?

© dpa
Am Bahnhof von Ludwigslust entging ein Asylbewerber knapp einem Unglück.
Auf dem Bahnhof von Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Afrikaner von einem 39 Jahre alten Mann auf die Gleise gestoßen worden.
Der Staatsschutz ermittele wegen Körperverletzung und Beleidigung mit ausländerfeindlichem Hintergrund, teilte die Polizeidirektion Schwerin am Montag mit. Der Täter wurde festgenommen.
Der Mann hatte den Asylbewerber am Samstagabend angegriffen und dessen Rucksack auf die Gleise geworfen. Der 43-Jährige holte ihn sich zurück. Anschließend wurde er “mit Wucht auf die Gleise zurückgestoßen“ und verletzte sich am Bein, wie die Polizei weiter mitteilte.
“Der Asylbewerber hatte Glück, dass zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade kein Zug auf dem Gleis fuhr.“ Die Szene wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Der Täter wurde ermittelt und am Montag vorläufig festgenommen.
dapd
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