München - Das Bibbern und Zittern ist zwar vorbei, doch der Winter lässt Bayern einfach nicht los. Bereits am Sonntag soll es schon wieder schneien, die Lawinengefahr in den Bergen ist groß.

© dapd
Der Winter ha Bayern auch weiterhin im Griff. Hier befreit ein Mann sein Dach von der weißen Last.
Der Winter weicht nur zögernd aus Bayern. Schon am Sonntag könnten weitere Schneefälle den Freistaat erreichen, kündigten die Meteorologen an. Die Behörden warnten vor großer Lawinengefahr in den Bergen und appellierten an Hausbewohner, ihre Dächer von den massiven Schneelasten zu räumen.
Wegen der derzeit großen Lawinengefahr in den bayerischen Alpen mahnte das Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg besonders Skifahrer zur Vorsicht. Es riet, gefährliche Hanglagen zu meiden oder gleich ganz auf den gesicherten Pisten zu bleiben. „Der Neuschnee hat die Lawinengefahr ansteigen lassen. Die Schneedecke ist örtlich sehr störanfällig. Vorsicht ist deshalb oberstes Gebot“, sagte LfU-Präsident Claus Kumutat.
Unterdessen versuchen auf dem Main wieder die Eisbrecher, eine Fahrrinne zu bahnen - trotz der steigenden Temperaturen kein leichtes Spiel. „Das ist hartes Brot. Das Eis auf dem Main ist unterschiedlich dick. Teilweise gibt es fast kein Durchkommen für die Eisbrecher“, sagte Sachgebietsleiter Helko Fröhner vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Schweinfurt. Er ging davon aus, dass die Schifffahrt auf einigen Teilen des Mains frühestens am Montag freigegeben werden kann. „Unser Ziel ist es, die rund 130 Kilometer zwischen Bamberg und Würzburg befahrbar zu machen.“ Auf dem Main hängen noch immer rund 30 Güterschiffe fest, die seit mehr als zehn Tagen auf ihre Weiterfahrt warten.
dpa




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