Nürnberg - Das Schmallenberg-Virus hat Bayern erreicht. Schon in drei Betrieben wurde das Virus nachgewiesen. Überträger des gefährlichen Erregers ist ein kleines Insekt.

© dpa
Ein gesundes Lämmchen.
Das für Kühe, Schafe und Ziegen gefährliche Schmallenberg-Virus hat sich in Bayern weiter ausgebreitet. Die Zahl der betroffenen Betriebe stieg am Freitag auf drei, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen berichtete. Festgestellt wurde das Virus bei zwei Schafen im Landkreis Aschaffenburg. Bereits am Vortag war es bei einem toten Lamm im Main-Spessart-Kreis nachgewiesen worden. Deutschlandweit waren nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) Tiere aus 280 Betrieben betroffen.
Als Überträger des Erregers gilt die Stechmücke, so dass die Tiere sich wahrscheinlich bereits im vergangenen Jahr angesteckt haben. Verdachtsfälle werden derzeit mit einer neuen Nachweismethode des FLI untersucht. “Es ist so, dass man jetzt schaut und analysiert“, sagte eine LGL-Sprecherin. “Daher findet man nach und nach etwas.“
lby




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