Warten Lernen: Am Tisch bleiben fällt oft schwer

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Kindern fällt es oft schwer, nach dem Essen noch am Tisch sitzen zu bleiben. Doch wenn man sie in Gespräche mit einbezieht, kann man ihnen das Warten erleichtern. Foto: Markus Scholz

Jeder kennt den "Zappelphilipp" aus den Märchen der Gebrüder Grimm. Kindern fällt es oft schwer, ruhig am Tisch sitzen zu bleiben, vor allem, wenn sie mit dem Essen schon fertig sind. Dabei gibt es ganz einfache Übungen, die es ihnen erleichtert zu warten.

München (dpa) - Viele Eltern kennen die Situation: Kaum hat das Kind aufgegessen, will es aufstehen und spielen gehen. Mit täglichen Übungseinheiten können Kinder jedoch auch lernen, noch eine Weile am Tisch sitzen zu bleiben, erläutert das Magazin " Baby und Familie" (Ausgabe August 2016).

Eltern sollten dem Kind erklären, warum es noch sitzen bleiben sollte - zum Beispiel, weil es schön ist, wenn alle zusammen am Tisch sind und von den Erlebnissen des Tages erzählen. Dabei sollte man darauf achten, das Kind ins Gespräch einzubeziehen: Das lenkt ab und verkürzt die Wartezeit für das Kind.

So wird das längere Sitzenbleiben am Tisch für das Kind zur Routine. Denn einfache Ansagen und wiederkehrende Handlungen geben Kindern das Gefühl für Regeln, erklären die Experten. Vom dritten Lebensjahr an verstehen Kinder komplexere Zusammenhänge besser.

Webseite Magazin Baby und Familie

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