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Kastrierte Katzen sind oft pflegeleichter

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Kleine Katzen sollten mit etwa vier oder fünf Monaten kastriert werden.

Viele Katzenbesitzer überlegen hin und her, ob sie ihr Tier kastrieren lassen sollen. Immerhin ist es eine Operation, die wie jeder andere Eingriff Risiken birgt.

"Die Kastration ist nur ein recht kleiner Eingriff, der routinemäßig von Tierärzten durchgeführt wird", erklärt Sarah Ross von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten anlässlich des Weltkatzentags am 8. August. Der Eingriff koste etwa 100 Euro - das sollten Halter einplanen, wenn sie eine bislang unkastrierte Katze anschaffen.

Bei einer Kastration operiert der Arzt die Keimdrüsen heraus, beim Kater also die Hoden und bei einer Kätzin die Eierstöcke. Bei einer Sterilisation entfernt er nur Ei- und Samenleiter.

Wann der richtige Zeitpunkt zum Kastrieren ist, sollte mit dem Tierarzt besprochen werden - bei jungen Tieren sollte das am besten passieren, bevor sie geschlechtsreif werden, also Auch für den Besitzer hat die Kastration Vorteile: Oft werden die Tiere pflegeleichter. Beispielsweise fällt das übelriechende Harnmarkieren der Kater weg. Außerdem verkleinert sich der sogenannte Revierumkreis - und damit auch das Risiko, dass das Tier überfahren wird.

"Und für die Tiere selbst ist es wichtig, damit sich Krankheiten wie Leukose und Katzen-Aids, die bei der Paarung und Revierkämpfen übertragen werden, nicht weiter verbreiten", sagt Ross. Katzen werden außerdem vor der gefährlichen Dauerrolligkeit geschützt, einer krankhaften Veränderung des Eierstocks.

dpa/tmn

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