Vater verliert Kinder bei Christbaumsuche im Wald

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Bei der Christbaumsuche hat ein Vater in Erlangen seine Kinder verloren.

Erlangen - Christbaum gesucht, Kinder verloren: Ein Familienvater hat seine beiden Kinder bei der Suche nach einem Christbaum im Tennenloher Forst bei Erlangen verloren.

Wie “Hänsel und Gretel“ hat sich ein Geschwisterpaar im Tennenloher Forst bei Erlangen verirrt und musste sich bei frostigen Temperaturen durch den dichten Wald schlagen. Eine Frau fand schließlich den sieben Jahre alten Buben und seine zwölfjährige Schwester unverletzt, aber ziemlich durchgefroren. “Den beiden steckt der Schrecken immer noch in den Knochen. Die haben ordentlich gebibbert, sind inzwischen aber wieder aufgetaut“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Nürnberg.

Die Kinder waren mit ihrem 44 Jahre alten Vater zur Christbaumsuche durch das Naturschutzgebiet gestapft. Als endlich ein Baum gefunden war, lud der Mann ihn auf seinen Autoanhänger. “Wie er sich umdreht, waren die Kinder weg“, erklärte der Sprecher. Nach eineinhalb Stunden vergeblichen Rufens und Suchens in dem unübersichtlichen Wald alarmierte der verzweifelte Mann die Polizei. “Er hat schon Angst gehabt. Es war ja recht kalt.“ Wegen der klirrenden Kälte wurde sofort ein Großaufgebot an Suchkräften in Marsch gesetzt. Zudem stieg ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera in die Luft.

Zufällig fand schließlich die Frau den orientierungslosen Buben und das Mädchen - drei Kilometer vom Auto entfernt. Beide Kinder waren nach dem Vorfall, der sich bereits am Freitag ereignet hatte, eiskalt. Warum das Geschwisterpaar entwischte, war zunächst unklar.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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