Inhalative Kortikosteroide stellen die antientzündliche Basistherapie dar. Es gibt sie als Dosieraerosol oder Pulver.
Leukotrien-Antagonisten setzen die bronchiale Hyperreagibilität herab und wirken vorbeugend gegen Anstrengungsasthma. Als Darreichungsformen stehen Kau- und Filmtabletten sowie Granulat zur Verfügung.
Bronchienerweiternde Medikamente (Reliever) entspannen die verkrampfte Bronchialmuskulatur und wirken unmittelbar der Luftnot entgegen.
Beta-2-Antagonisten (Beta-2-Sympathomimetika) sollten nicht häufiger als drei- bis viermal am Tag benötigt werden. Ein höherer Bedarf zeigt entweder eine Verschlechterung des Asthmas oder eine ungenügende entzündungshemmende Therapie an.
Theophyllin kann als Retardtablette für die Langzeittherapie eingesetzt werden.
Seit Ende 2005 ist der Wirkstoff Omalizumab für schweres allergisches Asthma zugelassen, der IgE-Antikörper im Blut abfängt. Der Wirkstoff wird ein- bis dreimal im Monat injiziert.
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