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Asthma: Keine Angst vor Kortison

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    • 23.04.08
    • Asthma
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Keine Angst vor Kortison

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Achim - ROTENBURG/SYKE (Eig. Ber.) Ziel aller therapeutischen Bemühungen ist es, schwerwiegende Asthmaanfälle zu vermeiden. Bei einem schwerwiegenden Asthmaanfall droht immer der Erstickungstod des Betroffenen. Daher gilt es, mit aller gebotenen Sorgfalt immer nach der notwendigen Menge an Medikamenten zu suchen, die geeignet ist, das Auftreten schwerer Asthmaanfälle komplett zu verhindern.

Für die Behandlung eines Asthma bronchiale stehen heute sehr gute Möglichkeiten zur Verfügung. Die akut einsetzende Verengung der Atemwege, die zur Atemnot führt, lässt sich durch so genannte Asthma-Sprays, die inhaliert werden, rasch beseitigen. Ein solches „Notfall“-Spray sollte jeder symptomatische Asthmatiker stets zur Verfügung haben.

Die Ursachen der Erkrankung werden hierdurch nicht angegangen. Liegt ein schwerergradiges Asthma bronchiale vor oder findet sich eine Symptomatik, die häufiger als ein bis zwei Mal pro Woche auftritt, bedarf es einer zusätzlichen Therapie, die die Ursache des Asthma bronchiale, nämlich die Entzündung in der Schleimhaut der tiefen Atemwege bekämpft.

Hierzu eignen sich insbesondere inhalierbare Kortison-Präparate. Diese haben den unschätzbaren Vorteil, dass sich die anti-entzündliche Wirkung des Cortisons nahezu ausschließlich in der Schleimhaut der Atemwege abspielt.

Eine Diagnose eines Asthma bronchiale bedeutet nur selten, dass Menschen ihr Leben lang kontinuierlich leiden werden. Insbesondere beim kindlichen Asthma bronchiale ist davon auszugehen, dass im Laufe des weiteren Lebens ungefähr ein Drittel der Kinder die Symptomatik wieder vollkommen verliert. Ein weiteres Drittel erlebt im weiteren Leben lange Phasen von Symptomlosigkeit und nur bei einem Drittel bleibt eine Behandlung langfristig notwendig.

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