Viele Urlauber beginnen die Ferien mit einer Nachtfahrt. Die Autobahnen sind dann weniger voll. Doch im Dunkeln drohen eine Menge Gefahren wie der Sekundenschlaf, warnte der ADAC.
Der Schlafforscher Roland Popp von der Universität Regensburg gab Tipps, wie man das gefährliche Einnicken am Steuer vermeiden kann. „Zwischen drei und fünf Uhr morgens passieren die häufigsten Unfälle. Es besteht ein erhöhtes Risiko, wenn der Beifahrer schläft. Gespräche sind hilfreich“, so Popp.
Ein voller Magen bei Fahrtantritt macht müde und schwächt unnötig. Deshalb sollten kleine Snacks und ausreichend Getränke mit an Bord sein. Bei Augenbrennen oder Gähnen müssen die Alarmglocken schrillen. Alle zwei Stunden eine Pause, frische Luft sowie Dehnungs- und Lockerungsübungen machen wieder fit. Wenn gar nichts mehr geht, empfiehlt sich ein Kurzschlaf von etwa 20 Minuten oder, falls möglich, ein Wechsel des Fahrers.
Mit diesen Promis stehen wir gerne im Stau
ADAC-Stauberater Josef Maurus kennt die Fehler von Reisenden genau. Er rät zu einer sorgfältigen Planung, vor allem wenn Kinder dabei sind. Diese werden beim Autofahren oft unruhig. Die Lage entspannt sich durch regelmäßige Pausen. Bei längeren Reiserouten können Zwischenstopps mit Übernachtung zum Familienfrieden beitragen.
Grundsätzlich sollten sich Autofahrer ausgeschlafen hinters Steuer setzen. Wer den Verkehrsfunk der Radiostationen regelmäßig eingeschaltet hat, kann seine Pausen besser planen und kilometerlange Staus besser umgehen.
von Jörg Bullinger






















