Laufen - "Neue Besen kehren gut", ist Polizeipräsident Robert Heimberger überzeugt. In der Polizeiinspektion Laufen kehrt nach nur einem halben Jahr jetzt ein neuer Leiter.

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Polizeiprsäident Robert Heimberger überreichte Walter Schneidermeier am Dienstag in Laufen seine Ernennungsurkunde.
Der 'Neue' heißt Walter Schneidermeier, ist 55 Jahre alt und hat bisher die Verfügungsgruppe der Polizeiinspektion Burghausen geleitet. "Ich will gar nicht gleich neu kehren", schwächte der Polizeihauptkommissar am Dienstag die einleitenden Worte von Heimberger ab. "Ich will mir zuerst einmal die Inspektion anschauen und auf alle Fälle für ausreichend Personal und Bürgernähe stehen."
Gerade die Personaldebatte ist bei der Bayerischen Polizei eine gern geführte. Dazu kommt in Laufen die ständige Diskussion um eine neue Dienststelle. "Ich werde meine ganze Kraft für eine neue Dienststelle einsetzen", versprach Schneidermeier und Laufens Bürgermeister Hans Feil versprach ihm dafür einen Platz in der Weiterführung der Stadtchronik, wenn sie in seiner Amtszeit eingeweiht werden könne.
Aufsteigen wird Schneidermeier wohl nicht mehr. Wenn alles nach Plan läuft, ist Laufen seine letzte Verwendung vor dem Ruhestand. Dort könne er seinen Erfahrungsschatz verdientermaßen einsetzen, betonte Heimberger. "Wir haben den Richtigen für Laufen gefunden", ist er sich sicher.
Schneidermeier löst mit seinem Dienstantritt zum 1. Februar Dieter Hausberger ab. Der Polizeioberkommisar hatte die Geschicke in Laufen für ein halbes Jahr geleitet, um sich für höhere Führungsaufgaben bei der Polizei zu bewähren. Die warten jetzt erstmal in Burghausen als stellvertretender Dienststellenleiter auf ihn, bevor er sich an der Hochschule der Polizei für ein Masterstudium qualifizieren kann. Heimberger wünschte ihm in der Feierstunde im Alten Rathaus in Laufen dafür alles Gute und verabschiedete ihn.
cz
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