005.02.1005.02.10|Freilassing|1 Kommentar
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Freilassing - Die Diskussion um das Biomasse-Heizkraftwerk für Freilassing wird mittlerweile auch auf gerichtlicher Ebene geführt. Es geht um unrechtmäßige Äußerungen.
Der Stadtrat hat im Dezember 2009 beschlossen, weitere Schritte für eine Verwirklichung eines Biomasseheizkraftwerkes zu setzen. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus Krisenregionen und deren instabile Preisentwicklung könnten langfristig unterbunden werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Aus der Presse habe die Stadt Freilassing erfahren, dass die Staatsanwaltschaft von privater Seite eingeschaltet wurde, lautet es weiter: Getätigte Aussagen und Zahlen seitens der Stadt und des von ihr beauftragten Fachbüros ENCARIN sollten untersucht und auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. "Wie wir weiters aus der Presse erfahren haben, hat die Staatsanwaltschaft ihre Tätigkeiten gegen die Stadt und die Firma ENCARIN eingestellt. Nach Auffassung des Fachbüros ENCARIN wirken diese falschen Tatsachenbehauptungen in den Medien rufschädigend. Geschäftsschädigend ist es nach Meinung von ENCARIN schon allein durch die herabwürdigende Art und Weise der medialen Darstellung durch den Kaminkehrer."
Die Stadt zeige hier Verständnis, dass das Unternehmen im Sinne des Selbstschutzes auf Prüfung und Unterlassung dieser Äußerungen klage.
Der Bürgerarbeitskreis "Intelligente Energieversorgung für Freilassinger Bürger" hat die Stadt Freilassing gleichzeitig aufgefordert, sämtliche Schritte in Sachen Biomasse-Heizkraftwerk vorerst einzustellen. Der Arbeitskreis strebt ein Bürgerbegehren an. Derzeit wird an der genauen Fragestellung gearbeitet.
Stellungnahmen der Firma Encarin und von Kaminkehrer Wolfgang Wagner zu den Vorwürfen der Verleumdung gab es bisher nicht.
red-bgl24/cz
Mehr zum geplanten Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing gibt es hier.
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