Stadträte informierten "ihre" CSU´ler

Wir wollen keine freiwilligen Leistungen kürzen

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CSU Fraktionsvorsitzender Markus Feil führte die Riege der anwesenden CSU-Stadträte an.

Laufen - Laufen: Stadträte berichteten bei einer CSU Versammlung vergangenen Freitagabend im Gasthaus Greimel den CSU Mitgliedern über die aktuelle Stadtpolitik. Themen wie die Altstadt, der Verkehr oder auch der Breitbandausbau wurden dabei besprochen.

CSU Ortsvorsitzender Bernhard Salomon begrüßte die versammelten CSU´ler in der Laufener Traditionsgaststätte Greimel. Ebenfalls begrüßte er die anwesenden Stadträte, angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Markus Feil und der 3. Bürgermeisterin Rosmarie Hainz. Die Junge Union schloss sich der Einladung der CSU an und beteiligte sich aktiv mit ihrem Vorsitzenden Tobias Starnecker und weiteren Mitgliedern an der Diskussion.

Bernhard Salomon berichtete, dass die geschlossene Meinung vorherrschte, die Zusammenarbeit mit der Jungen Union weiter zu intensivieren, um gemeinsame Themen zu bearbeiten. Wichtig war den JU´lern unter anderem der Breitbandausbau. Hier konnten die Stadträte berichten, dass dieser sehr weit fortgeschritten sei. Fraktionsvorsitzender Markus Feil bemerkte, dass man in der Stadtgemeinde Laufen mit dem Breitbandausbau sehr gut dastehe und mittlerweile alles gut versorgt sei. Des Weiteren war JU-Vorsitzenden Tobias Starnecker wichtig zu bemerken, dass auch bei der Bevölkerung ankommen muss, dass die fortschreitende Digitalisierung nicht aufzuhalten ist. Deshalb möchte sich Starnecker für einen öffentlichen WLAN-Hotspot einsetzen. Diesen sehe der Jungpolitiker am Marienplatz ideal platziert. Eine Stadt-App, mit welcher sich die Besucher der Stadt Laufen über die Geschichte und die Kultur in der Stadt informieren können, wäre für den JU-Vorsitzenden das „I-Tüpfelchen“ in der digitalen Versorgung der Gäste.

Ein weiteres Thema sprach der CSU-Vorsitzende Bernhard Salomon selbst an. Während außerhalb der Altstadt die Stadt floriere, sehe er im Altstadtbereich deutlichen Nachholbedarf. Hier bemerkten die Stadträte, unter anderem Christian Schmidbauer, dass dies nicht immer so einfach wäre. Die Belange der Anwohner, aber auch der Hausbesitzer müsste man hier in die Diskussion mit einbringen. Sowohl in der Ansiedlung von Gewerbe als auch in Sachen Verkehr stelle sich die Sachlage nicht immer einfach dar. „Die derzeit einzige Chance die Altstadt zu entlasten und damit auch attraktiver zu machen, ist der Bau der Umfahrungsstraße. Hier werden sich voraussichtlich einige Chancen bieten, den Altstadtbereich mehr aufleben zu lassen, “ so Schmidbauer. Ein möglicher neuer Brückenstandort, so musste der CSU Stadtrat eingestehen, liege in weiter Ferne.

Ansiedelndes Gewerbe ziehe auch Zuzug nach. Dieser Zuzug wird derzeit aktiv durch private Investoren mit Wohnungsbau Rechnung getragen. Stadtrat Robert Eberherr warb dabei mit dem äußerst liberalen Einheimischen Modell der Stadt Laufen, welches sehr gut angenommen wird. Aber auch „auswärtiger“ Zuzug nach Laufen kann derzeit am Wohnungsmarkt sehr gut bedient werden. „Wo die Leute arbeiten, wollen sie natürlicherweise auch wohnen“, so Eberherr. Ob das Malerfeld durch eine heimische Bank, die Wohnungsbaugenossenschaft, aber auch weitere Investoren bieten hier zahlreiche Wohnmöglichkeiten an. „Ich sehe die Zukunft im Wohnbereich für Laufen äußerst optimistisch“, schloss Eberherr seinen Apell. Um die Stadt im kulturellen Bereich noch attraktiver zu machen, lag der Wunsch nahe die historischen Exponate der Öffentlichkeit zu zeigen. Dies, so machte die Versammlung deutlich, müsse sich natürlich in einem finanziell leistbaren Rahmen bewegen. „Wir haben viele Pflichtaufgaben zu bewältigen“, merkte dabei Fraktionsvorsitzender Markus Feil an. Keinesfalls wolle man aber von der CSU, wie Robert Eberherr anschloss, die freiwilligen Leistungen der Stadt an beispielsweise Vereine zurückschrauben. Neue freiwillige Leistungen, welche die Stadt dementsprechend bewältigen soll, müssten dabei gründlich geprüft und diskutiert werden. Sperren allerdings wolle man sich nicht automatisch dagegen. Die Stadträte machten aber auch deutlich, dass in dieser Wahlperiode viele über Jahre vorangeschobenen Pflichtaufgaben nun erfüllt werden oder auf die zeitnahe Durchführung warten. Dies koste nun mal eine Menge Geld.

Zum Ende der fruchtbaren Diskussionen gaben die Vorsitzenden Bernhard Salomon und Tobias Starnecker noch einen Blick auf gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen im neuen Jahr 2017. Unter anderem stehen der Bundestagswahlkampf 2017 und der Landtagswahlkampf 2018 vor der Tür. Salomon kündigte dabei an, dass der Wahlkreisabgeordnete MdB Dr. Peter Ramsauer wohl wieder zu einer Wahlveranstaltung in die Salzachstadt kommen werde. Des Weiteren wolle man sich wieder intensiv um das ansässige Gewerbe kümmern. „Mit Betriebsbesichtigungen wollen wir uns den nötigen Einblick verschaffen“, ergänzte JU-Chef Tobias Starnecker.

CSU Laufen-Leobendorf

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