Heimische Wirtschaft entdecken

Betriebsbesichtigung des Stahlwerks „Annahütte“

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Die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung. Mit dabei waren auch Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender Alexander Reich (vorne, 2.v.r.) sowie Kreisrat Armin Nowak (vorne, 3.v.r.)

Ainring - Mit einem Besuch des Stahlwerks „Annahütte“ in Hammerau setzte die FDP Berchtesga-dener Land ihre Veranstaltungsreihe „Heimische Wirtschaft entdecken“ fort. Alexander Reich, FDP-Bundestagskandidat und –Kreisvorsitzender, verwies bereits bei der Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer der Betriebsbesichtigung auf die lange Geschichte, auf die die „Annahütte“ zurückblicken kann: „Die Annahütte ist seit 1537 in Betrieb und damit das weltweit älteste existierende Stahlwerk. Damit ist die Annahütte schon immer einer der bedeutendsten regionalen Wirtschaftsfaktoren.“

Während der Führung durch Produktionshallen mit einer Fläche von ca. 50.000 m² staun-ten die Teilnehmer über den Weg der jährlich ca. 220.000 Tonnen Rohstahl bis hin zum veredelten Gewindestahl und Stabstahl. „Was viele nicht wissen: Mit dieser Produktions-menge ist die Annahütte im Segment des warmgewalzten Gewindestahls sogar Welt-marktführer und im Stabstahl Europameister im dünnen Abmessungsbereich“, weist Reich auf die große Bedeutung des Stahlwerks hin. Zudem erfuhren die Bürgerinnen und Bürger bei der Betriebsbesichtigung, dass die Gewindestahlsysteme aus der „Annahütte“ unter anderem im neuen „World Trade Center“ in New York City, in den Fundamenten der Berliner Regierungsbauten und in den neuen ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken verbaut sind.

Doch nicht nur im Bau, sondern auch in der Automobilindustrie wird Stahl aus Hammerau verwendet: Tatsächlich geht sogar der größte Teil der Stahlproduktion der Annahütte in die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie und ist dort unter anderem in der Lenkung, im Motor oder Getriebe zu finden.

Besondere Beachtung fand schließlich auch die Nachhaltigkeit, mit der das Stahlwerk arbeitet: So deckt die „Annahütte“ mit einem eigenen Wasserkraftwerk nicht nur den größten Teil des eigenen Strombedarfs, sondern versorgt mit dem eigenen Tiefbrunnen auch die Ainringer Ortsteile Hammerau, Au und Hagenau mit jährlich bis zu 180.000 m³ Trinkwasser. Zudem ist das Stahlwerk mehrfach zertifiziert und unterstreicht damit den eigenen Anspruch als „grünes“ Unternehmen.

„Es ist immer wieder großartig zu sehen, welche nachhaltigen und auf dem Weltmarkt hoch geschätzten Unternehmen wir in unserer Region beheimaten. Gerade die Stahlin-dustrie hat als Basisindustrie eine besondere Bedeutung für die Wertschöpfungskette in der Bundesrepublik. Umso erfreulicher ist es, dass im Berchtesgadener Land ein Teil da-von beheimatet ist.“ Abschließend bedankte sich Alexander Reich bei allen Teilnehmern für ihr Interesse an der Veranstaltungsreihe “Heimische Wirtschaft entdecken“ und lud alle ein, auch bei der nächsten Betriebsbesichtigung wieder dabei zu sein.

Pressemitteilung FDP Berchtesgadener Land

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