Hoher Besuch im Rathaus:

Stellvertretender Ministerpräsident Schleswig-Holstein´s besucht Marktgemeinde Teisendorf

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Der stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Dr. Robert Habeck, bei seinem Besuch im Sitzungssaal des Rathauses der Marktgemeinde Teisendorf. Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Zweiter Bürgermeister Norbert Schader, Grünen-Kreistagsfraktionschef Dr. Bartl Wimmer, Gemeinderätin Anita Niederstraßer, Bürgermeister Thomas Gasser, Dr. Robert Habeck, Gemeindrätin Elisabeth Aschauer, dritter Bürgermeister Gernot Daxer.

Teisendorf - Bemerkenswerte Zahlen in Sachen Energiewende konnte Bürgermeister Thomas Gasser seinem Gast aus dem hohen Norden präsentieren.

Dr. Robert Habeck, stellvertretender Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und im nördlichsten Bundesland unter anderem für die Energiewende zuständig, war schwer beeindruckt. Die Zahlen, die Teisendorf´s Bürgermeister Thomas Gasser anläßlich eines Kurzbesuches des hohen Gastes im Rathaus der Marktgemeinde vortrug, sprachen für sich: In Sachen Energiewende ist Teisendorf schon ein gutes Stück vorangekommen. Bei der Wärmebereitstellung liegt der Anteil der Erneuerbaren Energiequellen bei 51 Prozent, bei der Stromeinspeisung sogar schon bei 65 Prozent.

Rein rechnerisch stößt jeder Gemeindebürger beim Endenergieverbauch, allerdings ohne den Bereich Verkehr, 2,2 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf aus. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 4,7 Tonnen. Habeck räumte ein, daß sein Bundesland beim Thema Wärme noch Nachholbedarf im Vergleich zur Marktgemeinde habe. Beim Strom allerdings könne Schleswig-Holstein mithalten. Anders als in Teisendorf, wo die Solarstromerzeugung den größten Anteil liefert, ist es im hohen Norden die Windenergie.

Zunächst gab Bürgermeister Gasser dem Gast einen Überblick über Geschichte und Struktur der Marktgemeinde. Belegt durch Funde in der näheren Umgebung sei, dass es bereits 2000 vor Christus erste Siedlungstätigkeiten gab. Eine erste urkundliche Erwähnung Teisendorf´s läßt sich auf das 790 nach Christus datieren. Die beiden Gebietsreformen in den Jahren 1972 und 1978 führten schließlich sieben kleinere Gemeinden zur heutigen Marktgemeinde Teisendorf zusammen.

Sehr interessiert nahm Dr. Habeck in seiner Funktion als Landwirtschaftsminister die Ausführungen Gasser´s zur Landwirtschaft in der Marktgemeinde zur Kenntnis. Insgesamt gebe es in Teisendorf 308 landwirtschaftliche Betriebe, 121 davon im Haupterwerb, der Rest im Nebenerwerb betrieben. 31 dieser Betriebe sind Biobetriebe. Mit 25 Kühen im Schnitt ist die Struktur der Almbauern im Berchtesgadener Land deutlich kleiner als in Schleswig-Holstein.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Berchtesgadener Land

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