Allenthalben Unzufriedenheit

Enttäuschende Performance des SV Laufen

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Pettings Andreas Schnappinger, einer der stärksten Akteure am Sonntagnachmittag, war nur schwer einzufangen. Hier versuchen Laufens Gerhard Nafe (links) und Maximilian Schmidt ihr Glück.

Laufen - Petting: Irgendwie herrschte allenthalben Unzufriedenheit mit dem Spiel zwischen dem TSV Petting und dem SV Laufen. Kein Verein konnte mit dem 1:1 Unentschieden wirklich zufrieden sein und bemängelte sowohl Chancenverwertung als auch die Gesamtperformance. Eher ein Schritt nach hinten für beide Teams.

Gut 80 Zuschauer wollten sich bei herbstlichen Temperaturen und trotz des Regenwetters das „kleine Derby“ am Sonntagnachmittag in Petting nicht entgehen lassen. Zu Gast beim Tabellensechsten war der Dritte des SV Laufen. In den ersten Spielminuten zeigte sich die Otter-Elf vom TSV Petting ballbestimmend. Jedoch gelang dem SV Laufen die erste Torchance zu kreieren. In der 7. Minute passte Christian Höhn gut auf David Cienskowski. Laufens Torjäger dribbelte zwei Spieler im Strafraum aus und bediente Dominik Lindner. Lindners Schuss landete allerdings in den Armen von Maximilian Steinmaßl, der das Pettinger Gehäuse hütete. Den ersten gefährlichen Warnschuss ließ der TSV in der 13. Minute los. Andreas Schnappinger, wohl stärkster Akteur auf dem Spielfeld, zog seinen Freistoß in Richtung Laufener Gehäusekreuzeck, doch der bestens aufgelegte Philipp Krois fischte den Ball sehenswert heraus und bewahrte seine Mannen vor dem frühen Rückstand. In der Folge sahen die Zuseher zwei drei kleinere weitere Torchancen für die Hausherren, die aber ungenutzt blieben. Der Führungstreffer in der Partie war dem TSV Petting vergönnt. Nach einem Doppelpass mit Johannes Wirrer in der 19. Minute kam Andreas Schnappinger ungehindert zur Flanke. Schnappingers Flanke erreichte das Zentrum, wo Laufens Dominik Lindner Paul Schätzel zu Fall brachte – Elfmeter. Diesen versenkte Sebastian Haunerdinger zum 1:0. In dieser Phase war die Pettinger Führung durchaus gerechtfertigt, da der TSV ballsicherer und engagierter auftrat. Beim SVL lief es zäh und hektisch ab, gezeichnet von zahlreichen Ballverlusten und zur Unzufriedenheit von Trainer Hermann Lindner, der versuchte, dies seinen Jungs schnellstens deutlich mitzuteilen. Anscheinend kam dies auch an, denn der SV Laufen kam ein wenig besser in die Partie. In der 40. Minute erfreuten sich die Gästefans eines schönen Spielzuges ihrer Mannschaft. Christian Höhn glänzte mit einem Traumpass auf Maximilian Schmidt, der sofort die Flanke schlug. Nach mangelhafter Abwehr der Pettinger Verteidigung bediente Höhn Dominik Lindner im linken Strafraumfeld. Aus spitzem Winkel kratzte allerdings Keeper Steinmaßl Lindners Schuss vor der Torlinie hinweg. Drei Minuten später kam der SVL erneut über links in den Gefahrenbereich. Einen scharfen Schuss von Florian Stapfer konnte Dominik Lindner per Kopf nicht verwerten – zugegeben ein schwieriger Auftrag.

Der Tabellendritte aus Laufen kam engagierter vom Pausentee aufs Feld zurück und machte nun Druck auf die hintere Kette des TSV Petting. Lange Zeit brauchte der Gast von der Salzach nicht, um den vielumjubelten Ausgleich zu erzielen. Kapitän Florian Hollinger brachte in der 51. Minute seinen Diagonalpass punktgenau auf Dominik Lindner, der in der zweiten Halbzeit noch mehr auftauchte und teils sehenswert aufspielte. Lindner gelang es in der Folge im zweiten Versuch an Andreas Butzhammer vorbeizukommen und das Leder in den Strafraum zu schlagen. Dort lief Christian Höhn bereit und zog flach aufs Tor. Der Ball flog unhaltbar für Steinmaßl äußerst platziert ins rechte Toreck – 1:1. Die erste Torchance des TSV Petting im zweiten Durchgang ereignete sich in Minute 56. Die Otter-Truppe operierte nun größtenteils mit schnellen Spielzügen und der Überbrückung des Mittelfelds. So auch in der angesprochenen Minute. Hier gelang Daniel Götzinger, der gut freigespielt wurde, eine gute Abschlusschance. Im direkten Duell mit Philipp Krois scheiterte Götzinger allerdings am Laufener Keeper, der den Ball mit seinem Körper abwehrte und erneut den SVL vor dem Rückstand bewahrte. Bevorzugt über links kam auch der SV Laufen zu Torchancen. Wiederum war es Dominik Lindner, der in der 63. Minute Christian Höhn einsetzte. Höhn zog direkt ab, doch Steinmaßl parierte per Faustabwehr. Sofort im Gegenstoß wurde es in Laufens Torraum richtig gefährlich. Erneut war es der am heutigen Tage im Torabschluss unglückliche Daniel Götzinger, der den erneuten Führungstreffer auf dem Schlappen hatte. Diesmal konnte sich Fatos Krasniqi in den Schuss werfen und die Chance zunichtemachen. Die Partie befand sich auf Messers Schneide und beide Teams bemüht den nächsten Treffer zu erzielen. Doch mehr als Bemühungen kam nicht heraus. In der 70. Minute versuchte sich Andreas Schnappinger erneut mit einem direkt geschossenen Freistoß. Diesmal verhinderte die Querlatte den Einschlag im Laufener Gehäuse. Nur eine Minute später musste Krois zum wiederholten Male eingreifen. Aus kurzer Distanz von Schnappinger bedient, scheiterte Götzinger an Krois, indem er an diesem Sonntagnachmittag seinen Meister fand. Knapp eine Viertelstunde tat sich in den Torräumen nur wenig, bis Dominik Lindner wieder ins Spiel eingriff. Lindners Ball von links fand den eingewechselten Helmuth Putzhammer an der Torauslinie. Bedacht den Ball schnell zu machen, passte Putzhammer sofort vor die Augen des für den verletzten Maximilian Steinmaßl eingewechselten Goalie Matthias Patz. Dort stand Laufens Maximilian Schmidt parat, der aus kurzer Distanz nur knapp verlegte (83). Der entscheidende, aber dann auch unverdiente, Treffer wäre dem SV Laufen kurz vor dem Schlusspfiff fast gelungen. Wieder wurde Dominik Lindner gut ins Spiel gebracht. Lindner mutig am Ball konnte einen Mitspieler im Zentrum finden. Dieser war Florian Stapfer, der mit seinem Knaller an der reaktionsschnellen Faustabwehr von Matthias Patz scheiterte und somit den späten Siegtreffer verpasste. Somit blieb es beim gerechten Unentschieden, welches keinem Team wirklich weiterhilft.

Beide Mannschaften konnten mit der gezeigten Performance keinesfalls zufrieden sein. Der Hausherr vom TSV Petting ärgerte sich über das Auslassen der Siegchancen, die Gastspieler enttäuschten ihren Trainer Hermann Lindner augenscheinlich.

SV Laufen

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