Ein Sieger wäre ungerecht zu werten

Ein mauer Kick endet 0:0

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Philipp Krois konnte mit seiner Leistung mehr als zufrieden, sicherte er doch seinem Team einige Male den Spielstand.

Laufen - Laufen: Gefühlte über 30 Grad, Saharahitze, explizites Badewetter, da konnte man wohl in Laufen nicht viel erwarten. Der SV Laufen trennte sich von der DJK Weildorf mehr als gerecht mit 0:0. Ein laues Lüftchen an Sommerkick sahen die Zuschauer, wo erst in der Schlussphase der Wille nach einem Sieg spürbar war.

In den Anfangsminuten versuchten zwar beide Teams mit schönen Ballkombinationen Gefahr hervorzurufen, schafften es zwar das ein oder andere Mal Szenen herauszuspielen, doch wirklich gefährlich wurde es nie. Die erste erwähnenswerte Chance des Spiels hatten die Gäste aus Weildorf. Kapitän Martin Niederstraßer knallte in der 9. Minute einen Freistoß aus 20 Metern aufs Gehäuse, doch Laufens Torwart Philipp Krois, der sich im Übrigen noch des Öfteren auszeichnen konnte, klärte zur Ecke. Ansonsten blieb es aber in Laufen beim Sommerkick. Heiße drückende Temperaturen verursachten nicht unbedingt Spielfreude auf beiden Seiten. Der Hausherr des SV Laufen konnte in der Offensive so gut wie keine Tormöglichkeit auf dem Konto verzeichnen und wenn sie nach vorne kamen, waren sie in dieser Phase schlicht zu ungefährlich. Eher noch der Gast aus Weildorf, der sich mit Offensivaktionen auf der Laufener Sportanlage zeigte. So richtig aber lief in der ersten halben Stunde kein Spiel zusammen. Beide Mannschaften hatten Probleme, die Angelegenheit in ihre Hände zu reißen und dabei war keinem ein Vorteil vergönnt. Obwohl es für Taktikfüchse durchaus eine ansehnlich intensive Partie war, plätscherte diese doch mehr oder weniger im Mittelfeld herum. In der 33. Minute konnte sich der SV Laufen allerdings beim fehlenden Schussglück von Martin Niederstraßer bedanken. Der Weildorfer Spielführer tankte sich von links in den Strafraum hindurch und ließ dabei den einen oder anderen Laufener wie einen Statisten liegen. Niederstraßer versuchte in der Folge Keeper Krois zu tunneln, der aber noch rechtzeitig die Füße zusammenbekam. Der Gast von der DJK Weildorf hatte im ersten Durchgang deutlich mehr vom Spiel und hätte mit etwas Glück seines Spielführers auch mit einer Führung in die Kabine gehen können. So blieb es aber bei schiedlichen und friedlichen 0:0 Remis.

Einen Hauch mutiger wurden die beiden Teams im zweiten Durchgang. Klar, wollte man doch den durchaus zahlreich erschienenen Zuschauern am Samstagnachmittag etwas anbieten, mehr als in der 1. Halbzeit allemal. Thomas Ochsenmayer war es in der 52. Minute für die Gäste, der mit einem schönen Zuspiel aufwartete. Ochsenmayer schickte das Leder durch die Abwehrkette, wo Michael Berger im Strafraum zum Abschluss kam. Doch wiederum hielt Krois seine Farben mit einer Parade im Spiel. Die erste wirkliche Torchance für den SV Laufen sahen die Fans in der 58. Minute. Nach einem Eckball von Helmuth Putzhammer touchierte Dominik Lindner den Ball mit dem Kopf – Pfosten. Knapp 20 Minuten tat sich dann wieder etwas weniger, allerdings sah man, dass die beiden Abwehrketten höher standen. Dies vor allem dann in der Schlussviertelstunde, wo dann wohl doch jedes Team Versäumtes aufholen wollte und noch den Sieg einfahren wollte. In der 76. Minute bettelte der Gast schier um den Gegentreffer. Nach einem Zweikampf des eingewechselten Laufeners Richard Messmer mit Stefan Langwieder flog der Ball nach einem Pressschlag im Strafraum, wo Dominik Lindner völlig ungedeckt zum Schuss kam. Im letzten Moment grätschte Matthias Zenz in den Schuss von Lindner und rettete seiner Mannschaft somit das Ergebnis. Die Schlussviertelstunde gehörte den Hausherren ein wenig mehr, doch auch die DJK steckte noch nicht auf. Nach einem schönen Pass von Maximilian Eisl in der 81. Minute auf seinen Spielführer Martin Niederstraßer kam letzterer überlegt zum Torabschluss. Doch am heutigen Tag konnte Niederstraßer Laufens Torhüter Philipp Krois nicht überwinden, der wiederum seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte. Durchaus hätte es das ein oder andere Mal nochmals scheppern können, mit leichten Vorteilen für den SV Laufen, doch die letzte Aktion des Spiels zeigte eigentlich die gesamte Partie augenscheinlich an, vor allem den 2. Durchgang: Viel Bemühungen, wenig bis nichts Ertragreiches. Eine Minute vor dem Schlusspfiff zeigte Christian Höhn eine technische Raffinesse und ließ zwei DJK-Spieler im vorderen Feld aussteigen. Höhn bediente Gerhard Nafe, der ihn kreuzte. Doch Nafe´s Schuss verfehlte den Kasten von Bernhard Hell dann doch deutlich.

Angst und Schrecken verbreiteten die beiden Kontrahenten an diesem Samstagnachmittag unter der anwesenden A-Klassen-Konkurrenz keinesfalls. Da wird wohl vom SV Laufen als auch von der DJK Weildorf in den nächsten Wochen wieder mehr erwartet werden dürfen.

SV Laufen

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