Informationsbesuch

Grünen-MdB informiert sich über Biosphärenregion

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Dr. Peter Loreth (links im Bild) informiert den Grünen-Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff im Bienenhaus des Pidinger Bienenlehrpfades über die Biosphärenregion Berchtesgadener Land.

Piding - Der Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/Die Grünen) hat sich bei einem ausführlichen Besuchstermin im Landkreis unter anderem über die Biosphärenregion Berchtesgadener Land informieren lassen.

Grünen-Bundestagsabgeordneter informiert sich über Biosphärenregion Dr. Peter Loreth, Leiter der Verwaltungsstelle Biosphärenregion Berchtesgadener Land, erläuterte dem Gast die wichtigsten Fakten zur Biospärenregion. Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land gehöre zum Weltnetz der bedeutendsten Landschaftstypen, die von der UNESCO ausgezeichnet sind. Sie umfasse einen repräsentativen Ausschnitt der Nördlichen Kalkalpen samt Vorland und ist das einzige alpine UNESCO-Biosphärenreservat in Deutschland. Der Mensch stehe dabei als wichtigster Landschaftsgestalter und -erhalter im Mittelpunkt. Das UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ wolle die einzigartige und artenreiche Landschaft als natürliches und kulturelles Erbe erhalten. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort solle eine Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften entstehen – zum Wohle der jetzigen und der kommenden Generationen und im vollen Bewusststein der sozialen, ökologischen und ökonomischen Verantwortung. Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land sei 1990 von der Unesco als Biosphärenreservat international anerkannt worden. Es gehöre damit zu einem weltumspannenden Gebietssystem, das sämtliche Landschaftstypen der Welt beispielhaft abbilde. Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land sei 840 Quadratkilometer groß und gliedere sich wie alle Biosphärenreservate in eine Kernzone, eine Puffer- oder Pflegezone, und eine Entwicklungszone. Die Kernzone liege vollständig im Nationalpark Berchtesgaden, der insbesondere die Hochgebirgsregionen im Süden des Gebiets umfasse. Die Pufferzone bestehe aus der Pflegezone des Nationalparks und zwei Naturschutzgebieten. Zum Start im Jahr 1990 habe die Biosphärenregion die Gemeinden Berchtesgaden, Ramsau, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg, Bayerisch Gmain, Schneizlreuth und die Stadt Bad Reichenhall umfasst. Im Jahr 2010 seien dann auch die restlichen Kommunen des Landkreises, in die Biosphärenregion aufgenommen worden. Mit dieser Gebietserweiterung habe man den vielfältigen ökologischen und ökonomischen Wechselwirkungen zwischen den Alpen und ihrem Vorland Rechnung getragen. Dr Loreth stellte dem Gast zahlreiche Projekte vor, die in den letzten Jahren von der Biosphärenregion umgesetzt wurden. Unter anderem den Geopark Eichelgarten, den Waldlehrpfad Freidling, zwei Projekte in der Marktgemeinde Teisendorf, sowie den Bienenlehrpfad in Piding vor. Aktuell werde wieder eine Obstbaumaktion vorbereitet, die schon im letzten Jahr mit großem Erfolg durchgeführt wurde.

Edwin Hertlein

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