Auf heimischen Gelände hätte es gereicht

Auswärtsbilanz führt zum Abstieg

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Einer der meist eingesetzten Akteure der SG: Martin Schaider. Im Hintergrund der interne Torschützenkönig Lennart Fuchs.

Laufen - Laufen: Auswärts holte die C-Jugend der SG Laufen/Leobendorf als höchstklassige Jugendmannschaft des SV Laufen schlichtweg zu wenig Punkte. Die Heimbilanz der Spitz/Schmidbauer-Truppe hätte locker zum Klassenerhalt gereicht, doch im Gesamten musste man mit dem Abstieg aus der Kreisklasse leben.

Ein schwieriges Jahr, vor allem im körperlichen Bereich, hatte die C-Jugend der SG Laufen/Leobendorf zu verschmerzen. Die nur mit zwei Jahrgangsälteren ausgestattete Mannschaft tat sich gegen überwiegend körperlich deutlich robustere Akteure anderer Teams richtig schwer. Immer wieder fand man sich gegen bald um einen Kopf größere Gegenspieler vor und musste sich dem erwehren. Nichtsdestotrotz versuchten die Jungs, dass Beste aus sich herauszuholen und sich in den Strom der Mannschaften einzufügen. Schlussendlich musste man aber als Tabellenvorletzter mit 17 Punkten in der Kreisklasse die Segel streichen und gemeinsam mit dem FC Hammerau den Abstieg verkraften. Meister der Kreisklasse wurde ungefährdet die JFG Hochstaufen mit 64 Punkten, die jedoch auf den Aufstieg verzichten und somit der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain den Weg in die Kreisliga freimachten. Gegen den Meister aus Anger und Piding zeigte die Salzachstädter SG durchaus sehenswerte Partien und machte es dem haushohen Favoriten jeweils richtig schwer. Mit 0:2 und 1:6 unterlag die Elf von Kapitän Jonas Gembala jeweils.

Die Heimbilanz der Salzachstädter Truppe konnte sich aber im Verlauf der Saison durchaus sehen lassen bzw. einzig und allein sehen lassen. 16 Punkte holte die SG Laufen/Leobendorf auf heimischen Gefilden, während auswärts nur ein einziger magerer Punkt heraussprang. Diese Auswärtsbilanz trug durchaus auch entscheidend zur Nichterhaltung der Klasse bei, denn würde man nur die Heimbilanz zu Rate ziehen, dann wäre die SG Laufen/Leobendorf auf dem 7. Platz und könnte ziemlich locker den Klassenerhalt feiern.

Zum „hätte, wäre, wenn“ gibt es auch noch eine Steigerung. Falls man nur die Fairnesstabelle heranziehen würde, dann würde die SG Laufen/Leobendorf die Meisterschaft feiern. Dort steht nämlich die Spitz/Schmidbauer-Elf auf dem 1. Platz und kann sich als fairste Mannschaft der Kreisklasse freuen. Leider reicht aber eine faire Spielweise, so gut das auch immer von außen klingen mag, nicht immer zu sportlichen Erfolgen. Manchmal muss man einfach auch mal eine Karte „riskieren“ und mit Robustheit auftreten. Sicher ist jedoch, dass alle Jungs in diesem Jahr einiges mitgenommen haben und im neuen Jahr in der Gruppe einen neuen positiven Anlauf nehmen wollen.

Die meisten Einsatzzeiten und alle Spielminuten auf dem Rasen war Torhüter Yasin Brundu mit 22 Spielen und 1.540 Minuten. Gefolgt von Kapitän Jonas Gembala und Verteidiger Martin Schaider mit je 1.470 Minuten in 21 Spielen. Torschützenkönig der Liga wurde Hochstaufens Philipp Frankl mit satten 29 Treffern. Intern mit 11 Treffern war Lennart Fuchs für die SG Laufen/Leobendorf am erfolgreichsten. Julian Draak (6 Tore) und Julius Gertig und Andre Kurre (3x) folgen Fuchs auf den weiteren Plätzen.

SV Laufen

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