F1-Jugend im Fußballstress

Zuviel Einzelaktionen verhinderten bessere Platzierung

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Wiederum einer der besten Laufener bei einem Turnier: Kapitän Nico Jani (links) im Match gegen FC Rottach-Egern

Laufen - Laufen: Nur wenige Stunden nach dem grandiosen Pokalsieg der F1-Junioren in Teisendorf machte sich die Mannschaft um Trainer Fatos Krasniqi auf den langen Weg zu einem Einladungsturnier des TSV Otterfing. Dabei zeigte sich durchaus ein Kräfteverschleiss, allerdings musste man festhalten, dass zuviel Einzelaktionen durchaus eine bessere Platzierung als Platz 5 verhindert haben. Platz 5 ist aufgrund des Kräfteverschleisses allerdings auch aller Ehren wert. Den Turniersieg fuhr der Haching Kids Club der SpVgg Unterhaching ein.

2 Tage Fußball für die F1-Jugend des SV Laufen. Die Jungs konnten schlicht nicht genug vom runden Leder bekommen, und auch die Eltern und Fans ließen sich von der langen Anreise über die A8 nach Otterfing keinesfalls abschrecken.

In zwei Gruppen wurde das durchaus gut besetzte Turnier in Otterfing eingeteilt. In Gruppe A fand sich der SV Laufen mit der ersten Mannschaft des Gastgebers, TSV Otterfing 1, dem FC Rottach-Egern, dem ASV Miesbach und dem SV Planegg-Krailling. Das erste Match für den SV Laufen ging gegen den FC Rottach-Egern. Die beiden Teams boten wenig Spektakel für die zahlreich vorhandenen Zuschauer, so dass das Ergebnis von 0:0 mehr als folgerichtig war. Das zweite Vorrundenmatch gegen den TSV Otterfing 1 beherrschten die Salzachstädter deutlich. Es war eigentlich ein Spiel auf ein Tor, und vor allem die Ballbesitzquote des SV Laufen beeindruckte sogar Ehrengäste wie 1860-Torwartlegende Michael Hofmann, der sich einige Spiele gemeinsam mit den beiden Jugendleitern Markus Stutz (TSV Otterfing) und Christian Schmidbauer (SV Laufen) ansah. Doch der ganze Ballbesitz half nichts, denn Maxi Strang und Leon Bach vergaben große Torchancen. Fast aus dem Nichts konnte der Gastgeber dann den entscheidenden Treffer erzielen. Die komplette SVL-Defensive agierte bei dieser Chance des TSV zu behäbig und nicht energisch genug - 0:1. Auch gegen den SV Planegg-Krailling hatte der SV Laufen richtig gute Torchancen, die wiederum ungenutzt blieben. Der Kräfteverschleiss im Laufener Team bewirkte zahlreiche Einzelaktionen, die zu oft im Nichts verliefen. Auch Torgarant Maxi Strang fehlte an diesem Tag, und auch gegen Planegg, die Schussgenauigkeit. Endstand also erneut 0:0. Erst im letzten Gruppenspiel, zu spät fürs Halbfinale, drehte der SV Laufen auf. Schon in der 2. Minute setzte sich Maxi Strang auf rechtsaußen durch und brachte den Ball ins Zentrum, wo Kapitän Nico Jani gegen den ASV Miesbach die Führung erzielte. Schon eine Minute darauffolgend erhöhte Maxi Strang zum 2:0. In der 6. Minute nutzte Strang einen Patzer der Miesbacher Defensive. Schlecht geklärt fing Strang das Leder ab und netzte zum 3:0 ein. Nach Eckball von Maxi Strang konnte Nico Jani in der 8. Minute den Spielstand auf 4:0 stellen. Wunderschön holte sich Maxi Strang kurz vor Spielschluss das Runde vom Kopf auf den Fuß und stellte somit den Endstand von 5:0 her. Gegen den ASV Miesbach hatte der SV Laufen keine Probleme, die Punkte selbst zu behalten. Für das Halbfinale allerdings war es zu spät.

Somit ging es für den SV Laufen im Platzierungsspiel um Platz 5 gegen den ESV München. In dieser Partie merkte man dem SV Laufen deutlich den Kräfteverschleiss an und sie taten sich schwer, ernsthafte Torgefahr zu fabrizieren. Aber auch der ESV brachte nicht das auf den Platz, was erwartet werden konnte. Richtig zwingend wurde dabei eine lange Zeit keiner. Doch nach sieben Spielminuten der Goldtreffer des Platzierungsspiels. Leon Bach schlug das Leder weit in die gegnerische Hälfte, wo Maxi Strang völlig unbehelligt auf das Tor los lief und das 1:0 zum Sieg erzielte.

Die Endplatzierungen kompakt: 1. Haching Kids Club; 2. Amicitia München; 3. TSV Otterfing 1; 4. SV Planegg-Krailling; 5. SV Laufen; 6. ESV München; 7. FC Rottach-Egern; 8. TSV Otterfing 2; 9. SV Wackersberg-Arzbach und 10. ASV Miesbach.

Der Veranstalter des TSV Otterfing würdigte mehrmals den SV Laufen aufgrund der Tatsache der weitesten Anreise und hatte bei der Siegerehrung für Trainer Fatos Krasniqi noch ein besonderes Geschenk parat.

SV Laufen

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