Miteinand für Anger besichtigt Neubaugebiet Unteranger.

Wer trägt die Kosten eventueller Straßenschäden?

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Bildhinweis: Sie konnten sich bei dem Treffen auf der Baustelle davon überzeugen, dass die Arbeiten zwar in vollem Gange sind, dass diese aber auch deutlich erkennbare Spuren von Staub und Dreck am Prälat-Kolbeck-Weg sowie den angrenzenden Anwesen hinterließen. Von links Rudolf Bühl, ein Anwohner, Elke Walcher, Vorsitzende „Miteinand für Anger“ (halb verdeckt), Reinhold Walter, ihr Stellvertreter, Gemeinderat Günter Wolf, Hans-Dieter Adrian, Kassier, sowie Gemeinderat Bernhard Koch.

Anger - Schon etwas an einen Schildbürgerstreich erinnert fühlten sich die Mitglieder des Vorstandes von „Miteinand‘ für Anger“, die kürzlich die Baustelle im Neubaugebiet Unteranger besichtigt hatten.

Dort sind seit geraumer Zeit die Vorarbeiten für die Erschließung des Bebauungsgebietes im Gange, wobei als erstes jetzt die Kanalisation verlegt und die künftige Erschließungsstraße errichtet wird. Absolut unverständlich ist, dass der notwendige Baustellenverkehr mit den Baumaschinen sowie den Schwertransportern über den Prälat-Kolbeck-Weg in seiner ganzen Länge führt. Und dies, obwohl diese Straße erst vor wenigen Jahren gebaut worden war, das Staatliche Bauamt sowie die Grundstückeigentümer damit einverstanden waren, direkt von der Staatsstraße 2103 auf kurzem Wege eine Baustraße für das Erschließungsgebiet einzurichten. Einen großen Teil der Kosten hätten die Anwohner des Prälat-Kolbeck-Weges übernommen. „Jetzt fahren“, so Gemeinderat Bernhard Koch bei der Besichtigung, „täglich jede Menge Baufahrzeuge durch die Siedlung, verursachen bei trockenem Wetter eine weithin sichtbare Staubwolke und wenn es regnet, ist die Straße eine einzige, glitschige Schmutzfläche“. Dabei wäre es nach seiner Ansicht durchaus möglich gewesen, bei gutem Willen aller Beteiligten und mit relativ geringem finanziellem Aufwand, eine Baustraße für drei Jahre zu errichten. „Eine solche Baustraße wäre um so wichtiger“, ergänzte Gemeinderat Günter Wolf, „als ja nicht nur der jetzige Baustellenverkehr durch die Siedlung geführt wird, sondern auch dann die eigentliche Bebauung der insgesamt rund zwanzig Bauparzellen über Jahre hinweg zu einer ständigen Belastung für die Anwohner und für den jetzt noch in einwandfreiem Zustand befindlichen Prälat-Kolbeck-Weg.“ Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Straße, die als Anwohnerstraße errichtet wurde, nach einer solchen jahrelangen Tortur selbst sanierungsbedürftig ist, waren sich die Teilnehmer der Besichtigung einig. Und ließen abschließend die Frage offen, wer denn dann für eine solche Sanierung die Kosten trägt.

Miteinand' für Anger e.V.

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