JU Bad Reichenhall wählte neue Vorstandschaft – Matthias Wich neuer Vorsitzender

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Der neue JU-Ortsvorsitzende Matthias Wich möchte seine neue Aufgabe mit vollem Elan angehen

Bad Reichenhall - Zur turnusgemäßen Hauptversammlung mit Neuwahlen trafen sich einige junge Menschen, die sich in der JU Bad Reichenhall politisch engagieren. Unter ihnen befanden sich mit Stephanie Kunz und Christoph Lung auch zwei amtierende Stadträte aus Bad Reichenhall, die in der Jungen Union begonnen haben und nacheinander CSU-Ortsvorsitzende in Bad Reichenhall geworden sind. Ortsvorsitzender Alexander Vater konnte ferner den Kreisrat und JU-Kreisvorsitzenden Maxi Lederer begrüßen, der auch die Versammlungsleitung übernahm.

In seinen einleitenden Worten sprach Lederer von der Kraft und dem Ideenreichtum der jungen Generation, der sich in der JU bündele. Als Positivbeispiel nannte Lederer das Pidinger JU-Neumitglied Sven Carl, der erst 14-jährig beschlossen hat, in die Jugendpolitik vor Ort hineinzuschnuppern und mit Neugier an die JU herantrat. In der Jungen Union Bad Reichenhall ist er auch bestens aufgehoben, wie Alexander Vater in seinem Rechenschaftsbericht verdeutlichte. Mit einer Besichtigung der Rupertus-Therme, mit zahlreichen Unterstützungsleistungen für den CSU-Ortsverband und einigen politischen Akzenten war der JU-Ortsverband im vergangenen Jahr aktiv. Im Stadtrat wurden unter anderem der Antrag auf regelmäßige Ausbildung durch die Stadt, der Antrag zur Ausschilderung von Joggingstrecken und die Versorgung von W-Lan im Innenstadtbereich eingebracht, die allesamt unter Beteiligung der JU ausgearbeitet worden sind.

Dass es freilich auch Ideen gibt, die nicht oder noch nicht umgesetzt werden konnten, räumte Alexander Vater ganz unumwunden ein. Manches müsse man doch wieder verwerfen, anderes brauche eben einen längeren Atem. In diesem Zusammenhang nannte Alexander Vater auch den Einsatz der Jungen Union fürs „Draußen-Sitzen“ im Sommer, sprich eine verlängerte Nutzung der Freischankflächen im Stadtgebiet. Im letzten Jahr hatte es dazu eine Unterschriftenaktion im Kooperation mit den Reichenhaller Wirten gegeben, die JU soll demnächst an die CSU-Stadtratsfraktion herantreten und klären, was sich vor Ort in Reichenhall machen lässt.

Damit war auch ein Thema angesprochen, das derzeit die Gemüter in Bad Reichenhall erregt. Über einen Leserbrief hatten Anwohner eine Lärmbelästigung durch Jugendliche angeprangert, die ihren letzten Gymnasiums-Schultag feierten. „Leben und leben lassen“ soll nach Meinung der JU’ler hier das Motto für ein tolerantes Miteinander sein. Das Feiern über erbrachte Leistungen gehört dazu und sollte gerade auch jungen Leuten nicht verübelt werden. Dass freilich auch von den Feiernden Rücksichtnahme zu fordern ist, verhehlten die JU’ler nicht. Dennoch: Nach allem, was man hört, seien die Feierlichkeiten im Rahmen geblieben und gerade die Karlsgymnasiasten genießen traditionell einen sehr anständigen Ruf, wie die Müll-Sammelaktion der Kollegiatinnen und Kollegiaten am Folgetag beweist. Drum: „Wenn’s ein oder zwei Mal im Jahr lauter zugeht, dann sollte man sich mit einem Lächeln auf den Lippen an seine eigene Jugend und so manche eigene Feierlichkeit erinnern – und auch mal großzügig sein“ wünschte sich der scheidende JU-Ortsvorsitzende zur gütlichen Lösung. Schatzmeister Michael Gruber berichtete von einem soliden Finanz-Jahr, das ohne größere Überraschungen zu Ende gegangen ist und mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden konnte. Wie schon in den vergangenen Jahren steht die Junge Union in Bad Reichenhall damit finanziell gut da. Dies bestätigte auch Kassenprüferin Stephanie Kunz, die alle Belege sorgfältig geprüft hatte und dem Schatzmeister eine vorbildliche Kassenführung bestätigte. Sie beantragte gleichfalls die Entlastung der Vorstandschaft die einstimmig vorgenommen wurde. Damit war der Weg frei für die regulären Neuwahlen.

Alexander Vater hat die JU mehrere Jahre geführt und hat sich nun nach einer beruflichen Veränderung zum Ende seines Studiums hin entschieden, nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren und damit kürzer zu treten. Er wolle sich aber weiter engagieren und werde dies als Stellvertretender Ortsvorsitzender des CSU-Ortsverbands und als Stellvertretender JU-Kreisvorsitzender tun. Als neuer Vorsitzender bewarb sich der studierte Forstwissenschaftler Matthias Wich, der als Reichenhaller Unikum in Tracht gekommen war und sich in seiner Bewerbungsrede kämpferisch gab: „Wir wollen anpacken und die ein oder andere Idee umsetzen – welche genau, werden wir uns mit der neuen Vorstandschaft in der ersten Sitzung überlegen“. Matthias Wich erhielt ein überzeugendes Votum der JU-Mitglieder und wurde damit zum neuen JU-Ortsvorsitzenden gewählt. Als sein Stellvertreter wird Alexander Jobst fungieren, der beruflich im Gastronomiebereich tätig ist. Der Posten des Schatzmeisters wird in bewährter Weise von Michael Gruber besetzt, der einstimmig wiedergewählt wurde. Als Schriftführer teilen sich künftig Veronika Brauner und Christoph Lung die Arbeit. Zu Beisitzern wurden Sven Carl aus Piding, Lukas Leipfinger aus Bayerisch Gmain sowie Michael Brauner und Alexander Vater aus Bad Reichenhall gewählt. Die Kasse werden künftig Stephanie Kunz und Marco Trebuth prüfen.

Zum Abschluss der Versammlung war es an der Zeit „Danke“ zu sagen: Christoph Lung überreichte dem ausgeschiedenen JU-Vorsitzenden Alexander Vater ein Präsent in Form eines Ausflug-Gutscheins, der zeitnah eingelöst werden sollte. CSU-Ortsvorsitzender Christoph Lung betonte: „Lieber Alex, Du hast die JU souverän geführt und aus der CSU kenne ich Dich als hervorragenden Stellvertreter, als loyalen und integren Mitarbeiter. Für alles, was Du geleistet hast: Herzlichen Dank! Und ich habe (nicht ganz uneigennützig) die Hoffnung, dass Du in der CSU auch so weitermachst!“ An den neuen Vorsitzenden Matthias Wich richtete Lung seine Glückwünsche und bot ihm jederzeitige Unterstützung an. Auch für ihn hatte Lung ein kleines Geschenk mitgebracht, das ihn für die kommenden Aufgabe stärken solle: „Die CSU braucht eine starke JU und daher wird es Deine Aufgabe sein, für eine florierende Junge Union zu sorgen. Dafür alles Gute und eine glückliche Hand. Wir freuen uns auf Deine Ideen und Deine Akzente“ versicherte Lung und hob damit auch darauf ab, dass Matthias Wich künftig satzungsgemäß auch ein Platz in der CSU-Ortsvorstandschaft zusteht.

JU-Ortsverband Bad Reichenhall

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