Zum Siegen verdammt

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Kapitän Florian Hollinger muss auch in Grassau vorangehen und mit seinen Kameraden dem Gegner zeigen, dass diese nicht allein auf dem Platz stehen.

Laufen - Laufen: Ein entscheidendes Wochenende wartet auf die beiden Herrenteams des SV Laufen. Sowohl die „Erste“ als auch die „Zweite“ sind zum Siegen verdammt. Siege beider Mannschaften würden den Klassenerhalt (zur Not über eine Relegation) in sichtbare Nähe bringen, denn im Keller ist es zwischenzeitlich ein wenig dunkel um die Salzachstädter geworden.

Schon am Samstagnachmittag, zur besten Fußballzeit, reist der Tross des SV Laufen in den südlichen Traunsteiner Landkreis. Gastgeber wird der ASV Grassau sein. Selbst abstiegsbedroht geht es auch für die Hausherren um den Klassenerhalt in der Kreisklasse 4. Mit noch komfortablen 5 Punkten Vorsprung steht der ASV derzeit im Tableau vor den punktgleichen FC Bischofswiesen und SV Laufen auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Mit einem Heimdreier könnte sich die Grassauer Elf ein großes Stück Luft verschaffen und damit auch den SV Laufen näher in Richtung A-Klasse zu bringen. Abstiegskampf pur allemal am Samstagnachmittag in Grassau. Die Heimtabelle erscheint für den ASV nach der 0:2 Niederlage gegen den ASV Piding alles andere als rosig. Dort rangiert man auf dem vorletzten Platz (übrigens punktgleich mit dem SV Laufen). 3 Siege, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen pflastern den Weg zu dieser ausbaufähigen Heimbilanz. Von den vom ASV Grassau im Laufe der Saison 28 erzielten Treffern erzielte dabei übrigens Sam Diokhane 9 Stück. Es sollte also ein besonderes Augenmerk auf Grassau´s Goalgetter gelegt werden.

Für den SV Laufen hagelte es am vergangenen Wochenende eine satte Klatsche gegen den SC Anger. Sage und schreibe 2:9 unterlag man auf eigenem Sportgelände, obwohl man im ersten Durchgang die Partie durchaus auf Augenhöhe bestreiten konnte. Doch schlussendlich schlug es im zweiten Durchgang nach zahlreichen Fehlern zu oft ein, um sich das Ergebnis schön reden zu können. Die Erfahrung von Trainer Hermann Lindner aus zahlreichen Profijahren als Spieler und Jahren als erfolgreicher Trainer ist nun mehr als gefragt, um die Recken um Kapitän Florian Hollinger schnellst möglichst aufzurichten, aber ihnen auch die nötige Wettkampfhärte für Grassau zu verpassen. Alles andere als ein Sieg würde das Tableau der Kreisklasse 4 wohl nicht mehr akzeptieren, um den SVL direkt in der Kreisklasse zu halten. Es müssen schlicht und ergreifend 90 volle Minuten auf den Platz gebracht werden, um gemeinsam als Mannschaft den Erfolg einzufahren. Der SVL wird dabei aber auch sicher seinem treuen Fantross vertrauen können, der wieder nach Grassau anreisen wird. Doch die Fans können, obwohl es sicher den ein oder anderen in den Füßen jucken würde, es auf dem Rasen nicht richten. Dies müssen die meist weißgekleideten Laufener Kicker selbst besorgen. Und wer weiß, was es für Initialzündungen hervorrufen könnte, wenn in Grassau dreifach gepunktet würde. Doch zuerst ist das Match zu bestreiten – hierzu gilt es alle Konzentration darauf auszulegen – die Vergangenheit aus den Köpfen zu streichen – und befreit um 15 Uhr in Grassau auf den Platz zu treten. Nur gemeinsam als Team kann der schon sehr gefährdete Salzachstädter Club die eigenen Chancen wahren.

Nur gemeinsam kann man sich auf dem Rasen unterstützen, helfen, aufbauen und anfeuern. Denn eines ist im Fußball unbestritten: Man verliert als Team, und man gewinnt als Team. Hoffen wir, dass Zweiteres am Samstag gegen 16.45 Uhr bei Abpfiff in Grassau stehen wird. Gemeinsam als Team gewonnen – 3 Punkte nach Laufen mitgenommen!

Haarig wird es langsam aber sicher auch für Laufens Zweite. Mittlerweile trennen den B-Klassisten nur noch magere 3 Punkte von den Abstiegsplätzen. Auch hier gilt es alles auf den Punkt zu bringen und endlich wieder Punkte einzufahren. Ein Absturz in die C-Klasse sollte auf alle Fälle verhindert werden, denn das Team hat oftmals die Punkte einfach hergeschenkt oder zeigt sich nicht volle 90 Minuten agil genug, um endlich wichtige Ergebnisse einzufahren. Am Sonntag unterlag man mit 0:2 gegen den SC Anger 2. Hier darf aber durchaus bemerkt werden, dass man größtenteils sehr gut mitspielte und ansehnliche Ballstafetten anzubieten hatte. Dass das Abschlussglück allerdings keinesfalls ein Freund der Laufener Teams ist, das ist nun wohl auch jedem Neutralen mittlerweile klar. Ändern wird diese Tatsache aber nichts in der Tabelle. Es gibt keine „hätte-wäre-wenn-Tabelle“. Es zählen am Schluss nur die nackten Ergebnisse und Zahlen. Und diese sagen auch für die 2. Mannschaft des SV Laufen aus: „Zum Siegen verdammt“. Am Sonntag um 13.15 Uhr ist man zu Gast beim SV Oberteisendorf 2. Zeit für die Elf von Aktivcoach Max Schmidt endlich was mit nach Hause zu nehmen, auch im Hinblick, dass es beim SVO eigentlich nur noch um die Goldene Ananas geht (25 Punkte auf Platz 7).

SV Laufen

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