Klarer Heimsieg nie in Gefahr

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Michael Felber (hier Mitte) konnte bei einer guten Mannschaftsleistung mit zwei Treffern zum 7:1 Heimsieg beitragen (hinten beobachtet Maximilian Obermayer die Szene).

Laufen - Leobendorf: Da gab es am Freitagabend in Leobendorf nichts zu deuteln. Der 7:1 Heimsieg der SG Laufen/Leobendorf gegen die SG Scheffau/Schellenberg war nie gefährdet und die Elf des Trainerquartetts aus Laufen und Leobendorf spielte die Partie souverän herunter. Besonders zu bemerken gilt auch, dass Schiedsrichter Marlon Mayer (TSV Waging) auch aufgrund der fairen Spielweise beider Teams einen mehr als ruhigen Abend verlebte.

Der Heimsieg der SG Laufen/Leobendorf gegen die SG Scheffau/Schellenberg fiel klar und ungefährdet aus. Die Partie, obwohl immer von der SG Laufen/Leobendorf beherrscht, hätte aber durchaus mehr Zuschauer verdient, die sich ein faires Spiel entgehen ließen. Schon nach sechs Spielminuten musste Scheffaus Goalie Kajetau Schwab erstmals hinter sich greifen. Nach einem schönen Pass von Jonas Zehentner ließ Simon Maier aus kurzer Distanz Schwab keine Abwehrchance - 1:0. Und drei Minuten darauffolgend legte die SG Laufen/Leobendorf nach. Aus einem Gestochere an der Strafraumgrenze prallte das Leder zu Michael Felber. Felber zog unvermittelt ab und das Leder schlug fast im Kreuzeck ein - 2:0. Der Hausherr dominierte von Anfang an die Partie und gab diese nicht mehr aus der Hand. Vor allem in Sachen Ballbesitz traten die weiß-schwarzen größtenteils überzeugend auf. Eine Standardsituation sorgte in der 25. Minute für den nächsten Treffer der heimischen Elf. Zuerst flankte Maximilian Obermayer punktgenau in den Strafraum, wo Niklas Reiter gefährlich aufs Tor köpfte. Schwab konnte glänzend zur Ecke klären. Doch erst damit leitete er natürlich unabsichtlich den nächsten Gegentreffer ein. Maximilian Obermayer, der sich an diesem Tage als Eckenspezialist einen Namen machte, brachte das Leder in die Gefahrenzone. Michael Felber spielte daraufhin zwei Gegenspieler aus und schoss flach in Richtung Gehäuse. Dort wollte Scheffaus Benjamin Schötterl klären, knallte dabei aber den Ball ins eigene Netz - 3:0. Zahlreiche Chancen auf Seiten der SG Laufen/Leobendorf blieben in der Folge unverwertet, die Partie ging aber größtenteils weiter in eine Richtung. Das Ergebnis daraus fand in der 33. Minute statt. Michael Felber passte schön in die Gasse auf den freigelaufenen Jonas Zehentner. Zehentner stach durch die Schnittstelle hindurch und versenkte souverän zum 4:0. Der Gast der SG Scheffau/Schellenberg versuchte sich zwar das ein oder andere Mal mit Konterspiel, doch zu Ende spielen konnte die blaugekleidete Truppe aus dem südlichen Landkreis keinen Angriff. Frühzeitig wurden sie dabei gestört und die Laufener/Leobendorf klärten dementsprechend.

Im zweiten Durchgang brannte für die Hausherren auch nicht mehr viel an, obwohl zwischenzeitlich leichte Unsicherheiten im Passspiel auftraten, welche auf das leichte Abfallen der Konzentration zu Münzen war. Allerdings war man nie wirklich gefährdet. Die erste wirkliche Torchance der Gäste hatte Florian Köppl in der 43. Minute (3 Minuten nach Wiederanpfiff). Ein Ball von der Mittellinie landete bei Köppl, der schneller am Ball war als der herauslaufende Thomas Rudholzer im heimischen SG-Tor. Köppl tanzte Rudholzer aus, setzte seinen Schuss allerdings an den Pfosten. Die Rechnung für diese vergebene Chance präsentierten die Hausherren in der 46. Minute. Michael Felber erkämpfte sich gut 20 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse das Leder und passte quer auf Paul Enzinger. Enzinger blickte kurz auf und überlistete mit seinem Schuss Keeper Schwab sehenswert - 5:0. Michael Felber selbst war es dann, der in der 53. Minute den Spielstand erhöhte. Wiederum setzte sich Maximilian Obermayer auf der rechten Außenbahn durch und brachte das Leder flach in den Strafraum. Dort stand Felber, der überlegt einschob - 6:0. Den siebten Treffer hätte man sich von Seiten der SG Scheffau/Schellenberg sicher sparen können. Die Defensive bekam nach einer Angriffsaktion das Leder nicht weit genug geklärt. Der Ball flog David Lehnert, der knapp 25 Meter vor dem Tor bereitstand, direkt auf den Fuß. Lehnert zog ab und der Schuss wurde unhaltbar für Keeper Schwab ins Netz abgefälscht - 7:0 (56.). Einen Hauch ließ nun die Konzentration bei den Hausherren nach und man brachte den Gast wieder besser in die Partie. Eine unzureichende Defensivpositionierung sorgte dann für das 7:1 in der 64. Minute. Johannes Aschauer konnte sich nach einem schnell vorgetragenen Ball aus der eigenen Defensive gegen Paul Enzinger durchsetzen und diagonal auf Florian Köppl spielen. Köppl kam aber nur ans Leder, da die verbliebenen beiden Abwehrmannen der Hausherren nicht richtig positioniert waren. Köppl überwand im Anschluss mit einem strammen Schuss ins lange Eck Goalie Rudholzer, der nicht mehr wirklich eingreifen konnte. Die SG Scheffau/Schellenberg witterte jetzt Morgenluft und wollte schon noch einen Treffer erzielen. Mutige und teils sehr engagierte Angriffe der Gäste sorgten durchaus das ein oder andere Mal für Gefahr, Zählbares kam dabei aber nicht mehr heraus. Auf Seiten der SG Laufen/Leobendorf kreierte man nach der kurzen Konzentrationsschwäche auch wieder zahlreiche Torchancen, die aber nicht konsequent genutzt wurden, so dass es schlussendlich nach einem netten Fußballabend beim klaren 7:1 Heimsieg blieb.

SV Laufen

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