Den Aufstiegsflow unterbrechen

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Immer schneller als der Gegner am Spielgerät sein, dass ein Ziel von Helmuth Putzhammer und dem SV Laufen im Heimkracher gegen den TSV Tittmoning

Laufen - Laufen: Am kommenden Sonntag, den 17. April 2016 findet auf der Sportanlage des SV Laufen der dritte Heimspieltag in Folge statt. Bevor der FC Ramsau beim SV Laufen 2 um 16 Uhr antritt kommt um 14 Uhr der Kreisklassenspitzenreiter des TSV Tittmoning nach Laufen.

Der TSV Tittmoning befindet sich nach dem Aufstieg aus der A-Klasse in die Kreisklasse in einem regelrechten Flow. Die Truppe um Trainer Harry Gruber träumt vom Durchmarsch in die Kreisliga und hat derzeit 3 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten des TSV Fridolfing. Gegen den BSC Surheim holte man vergangenes Wochenende zumindest einen leistungsgerechten Heimpunkt und strahlt nach wie vor vom Platz an der Sonne. Der TSV Tittmoning zeichnet sich durch eine intensive Zweikampfführung aus, aber auch durch blitzschnelle Offensivspieler, die nur wenig Chancen brauchen, um den Torerfolg zu erringen. Die Interpretation lässt zu, dass sich der SV Laufen wohl auf eine sehr intensive und engagierte Spielweise der Tittmoninger einstellen muss. Deutlich zu brav scheint bisher der SV Laufen zu Werke zu gehen. Im Abstiegskampf darf man ruhig auch mal einen Pfiff des Unparteiischen riskieren, wenn es um das „nackte Überleben“ im Abstiegskampf geht und der Mannschaft damit geholfen ist. Die Relegation vor knapp zwei Jahren, wo sich der SV Laufen in zwei Spielen um den Klassenerhalt in der Kreisklasse durchsetzte, wollen wir nur noch am Rande erwähnen, denn seit diesem Zeitpunkt ist schon sehr viel Wasser die Salzach hinuntergelaufen. Apropos Salzach: Ein Blick in die Geschichte lohnt. Ein aus der Salzach ragender Nagelflurstein, genannt „Nocken“ hielt bis ins Jahre 1798 die Salzschifffahrer von Hallein kommend regelrecht in Laufen auf. Um diesem Nocken zu entgehen, mussten die Schiffe vor der Stromschnelle in der Salzachkurve entladen werden und die Fracht nach dem Umgehen des Nockens auf größere Schiffe geladen werden, die über Tittmoning die Häfen von Burghausen und Passau mit der wertvollen Fracht „Salz“ ansteuerten. Diese Situation beeinträchtigte natürlich eine schnellere „Reisezeit“ des Salzes und brachte anfangs durchaus die eine oder andere Einbuße. So ein Salzachnocken will der SV Laufen auch am Sonntag sein und eine „rasche Reisezeit“ in Richtung Kreisliga für den TSV Tittmoning erheblich verlangsamen und unterbrechen. Schon ein Punktgewinn an der Freilassinger Straße wäre für die Heimmannschaft um Trainer Hermann Lindner äußerst dienlich, denn die bittere Last-Minute-Heimniederlage vom vergangenen Wochenende gegen den SC Inzell (0:1) tat richtig weh.

Ein „Platzierungsspiel“ wartet am Sonntag auf den SV Laufen 2. Die "Rese" des SVL trifft auf den Tabellennachbarn des FC Ramsau, der nur einen Platz und punktgleich hinter den Salzachstädtern in der B-Klasse im unteren Mittelfeld stehen. Für beide Teams gilt es im Rest der Saison so schnell wie möglich sich von Abstiegssorgen zu befreien und sich mit der einen oder anderen Tabellenplatzierung nach oben selbst herauszumanövrieren. Der FC Ramsau kam allerdings am vergangenen Samstag gegen den BSC Surheim zu einem 1:1 Remis, während der SVL2 gegen den Zweiten aus Inzell eher wenig Chancen hatte und mit einem 0:7 unter die Räder kam. Bedenklich beim SV Laufen 2 ist auch mittlerweile die Anzahl der Gegentore. Mit 39 Gegentoren hat man sozusagen die schlechteste Defensive der Liga. Genug Arbeit für Aktivcoach Max Schmidt, dies schnellstmöglich zu verbessern und somit auch einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu bewerkstelligen.

SV Laufen

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