Glücklicher Auswärtssieg für Inzell

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Muss mit seinen Mannen die Last-Minute-Niederlage schnell verkraften und konzentriert das nächste Heimmatch gegen Tittmoning angehen – Michael Kirschner

Laufen - Laufen: Eine sehr zerfahrene Partie auf der Laufener Sportanlage endete für den SC Inzell durchaus glücklich. In einem Match auf eher niedrigem Niveau stoppte die Biermaier-Elf aus dem Chiemgau den Aufwärtstrend der Salzachstädter und holte für sich wichtige Punkte gegen den Abstiegsstrudel.

In der zweiten Spielminute die erste Torchance der Partie an der Freilassinger Straße. Kapitän Armin Dumberger (Inzell) tanzte im Strafraumeck den herausstürmenden Keeper Alexander Kalb aus und brachte das Leder ins Zentrum auf Michael Schaffler. Schaffler zielte aber nicht genau und knallte das Runde weit übers Gehäuse hinweg. Ein nervöser Beginn der Heimmannschaft von Trainer Hermann Lindner. Nach zehn Minuten musste Laufens Coach Lindner schon verletzungsbedingt wechseln. Abwehrspieler Maximilian Hanel blieb nach einer Klärungsaktion auf dem Rasen liegen und musste versorgt werden. Für ihn kam Alexander Schumann ins Spiel. Wir wünschen Laufens Akteur auch von dieser Stelle gute Besserung. Der Spielfluss bei beiden Teams wie abgeschnitten. Der SVL stand in dieser Phase deutlich zu weit weg von den Gegenspielern. In der 20. Minute jedoch kam ein weiter Ball durch zu Helmuth Putzhammer der sofort quer Richtung Gerhard Nafe ablegte. Nafe jedoch verpasste den Direktabschluss und versuchte zwischen zwei Gegenspielern durchzukommen und wurde schlussendlich vom Abschluss gestoppt. Fünf Minuten darauffolgend wieder Aufregung im Laufener Strafraum. Nach Freistoß von Andreas Dießbacher kam Florian Rieder zum Schuss, verfehlt jedoch wieder schon zuvor seine Kollegen. Der SC Inzell hatte nach wie vor deutlich mehr vom Spiel und ließ so manchen Laufener Akteur nicht gut aussehen. Völlig freistehend war Anton Maier in der 32. Minute nach Hereingabe von Franz Bauregger. Doch Maier kam nicht ans Spielgerät, so dass Michael Hollinger in höchster Not klären konnte. Und schon vier Minuten später die nächste Chance für Inzell. Nach schönem Pass von Anton Maier versuchte sich Fabian Zeidler mit einem Heber über den weit aus dem Tor gekommenen Alexander Kalb. Die Zielgenauigkeit bei Zeidlers Versuch war aber nicht vorhanden. Der Ball flog knapp am Pfosten vorbei. Viele kleinere Unzulänglichkeiten im Laufener Spiel, was Inzell immer wieder in gefährliche Offensivaktionen brachte.

Auch im zweiten Durchgang war beiden Teams die Genauigkeit in Pässen und im Abschluss vorerst nicht vergönnt. Inzells Armin Dumberger versuchte es in der 63. Minute mit einem Freistoß aus 25 Metern. Gefährlich senkte sich das Leder und titschte auf die Latte. Für den SVL schien das ein „Hallo-Wach“ zu sein und sie agierten nun deutlich konzentrierter in die gegnerische Hälfte hinein. Nach 72. Minuten der SV Laufen gefährlich im Strafraum. Helmuth Putzhammer brachte seinen Freistoß in Richtung Elfmeterpunkt, wo die Inzeller Defensive die Situation nicht klären konnte, aber Christian Höhn zu unüberlegt draufknallte. Die Heimmannschaft mit mehr Ballbesitz. Die Partie stand nun zehn Minuten vor Schlusspfiff auf Messers Schneide. Der Lucky Punch gelang dem SC Inzell. Nach einer eher nicht nachvollziehbaren Freistoßentscheidung haute Kapitän Armin Dumberger das Leder in Richtung Gehäuse. Der Schuss knallte an den Pfosten und sprang Thomas Egger vor die Füße, er nur noch einschieben musste – 0:1 (89.). Aufgrund der Zerfahrenheit der Begegnung hätte das Match eigentlich keinen Sieger verdient gehabt, aber Fußball ist nicht immer voraussehbar.

SV Laufen

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