Nichtabstiegsplatz in Sichtweite

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Laufens Spielführer Florian Hollinger (in blau-schwarz) will sich notfalls auch gegen mehrere Gegenspieler aus Inzell durchsetzen, um seinen Anteil zu einem erfolgreichen Sonntag zu erbringen.

Laufen - Laufen: Für den SV Laufen ist mittlerweile der Nichtabstiegsplatz in der Kreisklasse in Sichtweite. Dreimal hinten zu Null zeigt, dass sich die Salzachstädter enorm stabilisiert haben und nun auch im Heimspiel am Sonntag gegen den SC Inzell aktiv in Richtung Klassenerhalt bewegen kann. Auch die „Rese“ ist wieder im Plan, hat nun aber mit dem SC Inzell 2 eine mächtige Aufgabe vor Augen.

Die von Jürgen Biermaier trainierte Mannschaft des SC Inzell steht mittlerweile selbst weiter unten im Tableau der Kreisklasse 4. Nur noch vier Punkte trennen die Inzeller vom Relegationsplatz dieser Liga, den aktuell der SV Laufen einnimmt. Biermaiers Elf gelang zwar in der letzten Woche ein Big Point mit dem 1:0 Heimsieg gegen den TSV Traunwalchen, doch durchatmen ist in der jetzigen Situation nicht angesagt. Eng ist es da unten im Tabellenkeller. Zwischen Platz 9 (Inzell) und Platz 13 (Otting) liegen derzeit magere sechs Pluspunkte. Es kann in der Kreisklasse 4 noch alles geschehen, bis hier die Endtabelle steht. Spielerisch ist man allerdings aus der Vergangenheit gewohnt, dass sich der SC Inzell in keiner der zu spielenden 90 Minuten aufgibt. Vor allem Aktivposten Fabian Zeidler wird Laufens Coach Hermann Lindner durchaus einige Gedanken in der Vorbereitung auf das Sonntagsmatch hervorrufen. Aber nicht nur Zeidler alleine gilt es aus dem Spiel zu nehmen. Am besten wäre es für den SV Laufen, wenn man in kompakter Formation als gesamte Mannschaft sowohl mit als auch gegen den Ball die Arbeit auf dem grünen Rasen abruft. Für technische Tänzchen bleibt im Abstiegskampf nur wenig Zeit und es zählen ausschließlich Ergebnisse und die dahinterstehenden Punkte. Im Match am Sonntag gegen den BSC Surheim zeigte sich die Kampfeskraft der Salzachstädter. Dem jetzt Tabellenvierten konnte man vieles abverlangen und mit einer Punkteteilung zeigte man sich zufrieden mit dem Ausgang. Kein Tor hinten kassiert, vorne allerdings auch keines erzielt. Aber: Gegen ein Spitzenteam, dass sich durchaus noch mit Aufstiegsgedanken beschäftigt, ist dieses Remis ein Erfolg. Jetzt gilt es den Lauf fortzusetzen und nach „Huub-Stevens-Manier“ die eigene Kiste im Jahr 2016 weiterhin sauber zu halten. Dann kann es auch gegen einen SC Inzell reichen, der selbst noch weit weg von einer Klassenrettung ist.

Ein deutlich schweres Los hat am Sonntag der SV Laufen 2 gezogen. Sie empfangen den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten in die A-Klasse, den SC Inzell 2. Lediglich ein Punkt Rückstand haben die sonntäglichen Gäste auf Spitzenreiter Siegsdorf. Der SC Inzell will mit Sicherheit auch in Laufen wichtige drei Punkte holen und somit den TSV Siegsdorf weiter unter Druck setzen. Gegen den SC Weißbach (Tabellendritter) holte man am vergangenen Wochenende ein 2:0 und löschte bei den Weißbachern wohl nun endgültig alle Aufstiegsträume. Mit 39 geschossenen Toren hat der SC Inzell noch „ganz nebenbei“ mit Abstand die beste Offensivabteilung der Liga und möchte auch in Laufen bestmöglich netzen. Dies gilt es für den SV Laufen 2 am Sonntagnachmittag zu verhindern. Die Schmidt-Truppe erzitterte sich gegen den BSC Surheim 2 (Tabellenletzter) einen Heimdreier und konnte mit Effektivität die zwei Tore bei nur einem kassierten Treffer erzielen. Gegen den SC Inzell muss nun die volle Konzentration auf dem Platz gebracht werden und individuelle Fehler eigentlich so gut wie nicht passieren. Nur so kann es gegen Inzell zu etwas Zählbarem reichen.

SV Laufen

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