Ein harter Kampf in Traunwalchen

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Christian Höhn entwischt hier Traunwalchens Kapitän Georg Tsiumelas bevor der Zweikampf zustande kam

Laufen - Laufen: Körperlich gings beim Kreisklassenmatch zwischen dem TSV Traunwalchen und dem SV Laufen einige Zeit richtig zur Sache. Beide Teams sparten sich die Torchancen auf, doch die entscheidenden Momente konnte der SV Laufen auf sich verzeichnen. Die Lindner-Elf sorgte für eine zeitige Führung und machte in der Nachspielzeit den Deckel zum zweiten Dreier in Folge drauf.

Verhalten begann das Match bei sonnigen Wetterbedingungen auf der Traunwalchner Sportanlage. Beide Teams waren bemüht, die Spielkontrolle zu erlangen. Ein Ausschlag konnte nicht ausgemacht werden. Früh (14. Minute) musste Traunwalchens Coach Neuhauser verletzungsbedingt wechseln, was ihm selbstredend nicht ins Kontor passte. Der SV Laufen versuchte viel über die spielerische Komponente zu kommen, der Hausherr setzte mit intensiver körperlicher Struktur dagegen. Nach 18. Minuten fiel der erste Treffer der Begegnung. Eingeleitet wurde das Laufener Tor von Maximilian Weber auf der linken Seite. Weber schickte seinen Mitspieler Gerhard Nafe die Linie entlang, der seinen Gegenspielern im Laufduell keine Chance ließ. Nafe stach in den Strafraum hinein, wo er flach und scharf Christian Höhn bediente, der aus wenigen Metern nur noch zur umjubelten Gästeführung einschieben musste – 0:1. Vor allem Höhn selbst war es, der als Aktivposten der Salzachstädter auffiel und aus dem Mittelfeld heraus ein sehenswertes Spiel ablieferte. Auch der zweite Wechsel auf der Seite des TSV Traunwalchen wurde früh nötig, so dass schon im ersten Durchgang zwei frische Kräfte beim TSV auf dem Feld standen. In der Folge versuchte sich der Hausherr oftmals aus der Distanz, konnte dabei aber zu wenig Gefahr kreieren. Grundsätzlich sahen die Zuschauer wenige Torchancen auf beiden Seiten, was aber einem attraktiven Spiel nicht entgegenstand. Zur Schlussphase der ersten Hälfte übernahm der TSV zusehends die Spielkontrolle und setzte die Gäste mehr und mehr fest. Eine kleine Vorentscheidung hätte der Gast aus Laufen aber wenige Momente vor dem Halbzeitpfiff erringen können. Nach Eckball von Traunwalchen leitete Christian Höhn einen Konter der Salzachstädter ein. Höhn setzte David Cienskowski ein, der gemeinsam mit seinen Gegenspielern vorerst allen davon lief. Cienskowski sah aber kurz vor seinem Abschluss den mitgelaufenen Mannschaftskollegen Gerhard Nafe nicht und konnte nur noch einen Eckball aus der Situation herausholen.

Im zweiten Durchgang nahm die körperliche Intensität nochmals zu, was sich nach dem Schlusspfiff dann noch einige Sekunden entlud. Teilweise hart ging man miteinander um, doch Schiedsrichter Markus Pilz (ASV Piding) ließ einiges durchgehen in der Hoffnung die Teams dadurch wieder ein wenig „herunter zu holen“. Aus gut zwanzig Metern versuchte sich Laufens Christian Höhn in der 48. Minute. Das Leder strich am Kreuzeck vorbei. Endlich kam auch der TSV Traunwalchen in der 57. Minute zu einer deutlicheren Torchance. Lukas Wartha zog im Strafraum aus der Drehung ab, doch auch hier fehlte die Zielgenauigkeit. Der SV Laufen trat in der Folge überhastet auf und brachte selbst die in der ersten Hälfte gefundene Ruhe im Spielaufbau nicht mehr auf den Rasen. Der Hausherr vom TSV wurde von Minute zu Minute spielbestimmender und drückte die Lindner-Elf in die eigene Hälfte hinein. Immer gefährlicher kam Traunwalchen vor Laufens Strafraum voran, doch zielbringend war dies weiterhin nicht. Einige Umstellungen bei den weißgekleideten Salzachstädtern sorgten dafür, dass die Ruhe wieder ein wenig gefunden wurde und sich nun ein Schlussfight auf Augenhöhe entwickelte. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter des Rasens und gingen hart an der Grenze in die Zweikämpfe. Einige kleinere Torchancen auf beiden Seiten sorgten für das emotionale Einläuten von satten vier Minuten Nachspielzeit. In dieser Nachspielzeit sorgte David Cienskowski für die Entscheidung in diesem Match. Wiederum schrieb sich Gerhard Nafe einen Assistpunkt aufs Konto, in dem er Cienskowski losschickte. Weder Torwart Deppner noch der mitgelaufenen Traunwalchner Defensivmann konnten den zweiten Treffer der Gäste zum 0:2 in der 93. Minute verhindern.

Kurz nach Abpfiff gab es noch eine kleine Rangelei an der Außenlinie, wo Schiedsrichter Markus Pilz durchaus neben David Cienskowski auch TSV-Kapitän Tsiumelas mit Rot in die Kabine schicken können. Doch Pilz sah nur die Aktion von Cienskowski und schickte ausschließlich den Siegtorschützen der Laufener mit glatt Rot zum Duschen.

Fast zeitgleich trat der SV Laufen 2 in der B-Klasse beim FAD SC Weißbach an und unterlag nach einem 0:0 Halbzeitstand mit 0:4.

SV Laufen

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