Herbst-Stammtisch des CSU-Ortsverbandes Saaldorf-Surheim

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Über zahlreiche aktuellen Themen in der Gemeinde Saaldorf-Surheim wurde beim CSU-Herbst-Stammtisch 2015 diskutiert.

Kürzlich führte der CSU Ortsverband Saaldorf-Surheim seinen Herbst-Stammtisch durch. Natürlich wurde bei diesem Herbst-Stammtisch über das zurzeit allgegenwärtigen Thema Asyl- und Flüchtlingsproblematik gesprochen. Man beschäftigte sich aber auch mit aktuellen Themen in der Gemeinde Saaldorf-Surheim. Der Ortsversitzende Markus Wallner konnte zu diesem Stammtisch neben dem Bürgermeister Bernhard Kern und dem Ehrenvorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Martin Prechtl und Altbürgermeister Ludwig Nutz zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Markus Wallner berichtete, dass sich trotz des großen Flüchtlingsthemas, das seit mittlerweile einem Jahr ständiger Begleiter bei den Gemeinderatssitzungen, aber auch auf Sitzungen des Kreisvorstandes ist, einige Projekte in der Gemeinde weiterentwickelt und durchgeführt wurden. Bei dem Treffen wurde von Bürgermeister Bernhard Kern berichtet, dass der Breitbandausbau in der Gemeinde gut voranschreite. Nachdem man kürzlich bei einer Vorberatung im Rathaus mit den Bürgermeistern und den Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen sowie den Planungsbüro IKT festgelegt habe, wo notwendige Maßnahmen für den Breitbandausbau durchgeführt werden sollen. In der Novembersitzung werden diese mit 80 % Förderung durch den Freistaat Bayern Maßnahmen endgültig verabschiedet. Somit steht einer Ausschreibung der Maßnahmen dann nichts mehr im Wege. Da die Gemeinde aber auch gleichzeitig eine gemeinsame Maßnahme im Zuge des Breitbandausbaus mit der Nachbarstadt Laufen durchführt, erhält die Gemeinde eine zusätzliche Förderung von 50.000 Euro.

Bürgermeister Bernhard Kern teilte den Besuchern auch mit, dass in der Septembersitzung des Gemeinderats acht Grundstücke im Bauland für junge Familien vergeben wurden und diese Bauwerber im Frühjahr 2016 mit dem Bau der Eigenheime beginnen können. In den kommenden Jahren möchte die Gemeinde pro Jahr 4 Grundstücke vergeben.In der Versammlung wurde aber auch über die Änderung der Bebauungspläne in den Hauptorten Saaldorf und Surheim diskutiert. Diese Änderung führt zu einer Verdichtung des Innenraums und dient somit der Reduzierung des Flächenverbrauchs. Bernhard Kern konnte dazu berichten, dass dies mittlerweile auch von den verschiedenen Fachstellen und Institutionen begrüßt und gefordert wird. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Problematik durch die verschiedensten Einflussbereiche wie Verkehr, Landwirtschaft und Sport diskutiert.

Ein weiterer Themenschwerpunkt bei diesem Stammtisch war der weitere Ausbau der Staatstraße 2104 in Neusillersdorf. Alle Mitglieder waren sich einig, dass man die weitere Verzögerung des Ausbaus der Staatstraße nicht hinnehmen wolle. Mit dem neuen Vorschlag einer Nord-Nord-Trasse zeigten sich die Mitglieder nicht einverstanden. Alle Versammlungsteilnehmer waren sich einig, dass diese Nord-Nord-Trasse aufgrund der Topographie wesentlich mehr Flächenverbrauch notwendig machen würde und einen wesentlich größeren Eingriff in die Natur (Waldgebiet) bedeuten würde, als mit der lange forcierten ‘Kiesgrubentrasse‘. Auch wurde von den Teilnehmern Unmut darüber geäußert, dass man auch naturpflegerische Maßnahmen durchführen müsste um das Biotop ‘Kiesgrube‘ zu erhalten. Die Teilnehmer sagten, dass in unmittelbarer Umgebung der Trasse mit dem Saaldorfer Moos und den Surauen in Neusillersdorf auch zahlreiche Naturräume vorhanden sind. Von den Teilnehmern wurde auf den miserablen Zustand der Straße hingewiesen. Der Ortsvorsitzende Markus Wallner teilte mit, dass der Ortsverband nochmals auf die Entscheidungsträger einwirken will, damit die Maßnahme möglichst schnell umgesetzt werden kann. Von den Mitgliedern wurde gefordert, dass der Ortsverband einen Antrag in den Gemeinderat einbringen soll, damit man notfalls mit einem neuem Gutachten die Bedeutung der Kiesgrube als Biotop überprüfen solle.

Beim Thema Asyl teilte Bürgermeister Bernhard Kern mit, dass in Saaldorf bereits 18 Asylbewerber untergebracht sind. In den nächsten Wochen werden in einem Anwesen an der Laufener Straße in Surheim nochmals 15 Asylbewerber untergebracht. Vom Bürgermeister wurde nochmals das ehrenamtliche Engagement des Helferkreises Saaldorf-Surheim gewürdigt. Vom Ortsvorsitzenden Markus Wallner wurde mitgeteilt, dass der Helferkreis Saaldorf-Surheim aber auch in den Flüchtlingseinrichtungen am Bahnhof und in der Halle an der Sägewerkstraße in Freilassing wertvolle Hilfe leiste. Bürgermeister Bernhard Kern äußerte aber auch, dass diese Maßnahmen großteils durch die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Helferkreise, des BRK, des THW und der Feuerwehren geleistet wird. Er äußerte aber auch Sorgen über diese Belastung für die Ehrenamtlichen Helfer. Von den Mitgliedern wurde geäußert, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Flüchtlingen gut integrieren kann. Für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge muss aber auch viel Arbeit, Zeit und Geld investiert werden. Einig war man sich auch, dass man zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum staatliche Programme einführen müsse, damit der für die Flüchtlinge notwendige Wohnraum geschaffen wird und es nicht zu Verwerfungen im Wohnungsmarkt kommt.

Zum Abschluss der Versammlung teilte der Ortvorsitzende noch einige Termine mit. Ebenso wies Bürgermeister Bernhard Kern auf die Bürgerversammlungen hin. Er teilte auch mit, dass dieses Jahr erstmals zusätzlich eine Jugendbürgerversammlung durchgeführt wird. Am Ende des Abends betonte Bernhard Kern nochmals die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen für die Arbeit in der Gemeinde, denn solche Diskussionen sind auch Teil einer aktiven Bürgerbeteiligung an den politischen Entscheidungsprozessen.

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Saaldorf-Surheim

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