Umweltschutz wird in der Teisendorfer Privatbrauerei Wieninger als permanente Aufgabe verstanden

Vorbild beim Umweltschutz

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Bei einem Probiertrunk im Gärkeller der Brauerei konnte sich die Grünen-Besuchsdelegation davon überzeugen, dass Wieninger nicht nur in Sachen Umweltschutz hervorragendes leistet, sondern auch das „Endprodukt“ geschmacklich hervorragend abschneidet. (im Bild sechster von links Dr. Robert Habeck, neunter von links Ernst Riedner)

Teisendorf - Seit vielen Jahren ist die Privatbrauerei Wieninger nun schon in Sachen Umweltschutz engagiert. Anlass genug für den Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen, diesen vorbildlichen Betrieb dem stellvertretenden Ministerpräsident von Schleswig-Holstein vorzustellen.

Es waren beeindruckende Zahlen, die Wieninger-Geschäftsführer Ernst Riedner dem hohen Gast aus dem hohen Norden und der restlichen Grünen-Delegation, unter ihnen unter anderem Grünen-Kreisvorsitzender Dr. Bernhard Zimmer und Grünen-Kreistagsfraktionschef Dr. Bartl Wimmer, vortragen konnte.

Bereits 1990 hatte Max Wieninger, Vater des heutigen Inhabers Christian Wieninger, entschieden, den betrieblichen Umweltschutz planmäßiger in das tägliche Handeln der Brauerei zu verankern.

1994 wurde ein „Führungskreis Umweltschutz“ etabliert. 1997 wurden die betriebseigenen Abwasseranlage und eine Kohlendioxid-Wiedergewinnungsanlage errichtet.

Bayerische Umweltmedaille erhalten

In diesem Jahr wurde die Firma Wieninger auch erstmals mit der bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. 2001 verabschiedete der Betrieb ein Leitbild, in dem der betriebliche Umweltschutz eine zentrale Rolle einnimmt. 2003 erfolgte die Installation eines Schon-Verdampfers in der Produktion, mit dem sich der Primäenergieeinsatz in diesem Bereich um 60 Prozent senken ließ.

Schlag auf Schlag folgten weitere Aktivitäten

Ein Abfallwirtschaftskonzept wurde erstellt, die Energieversorgung auf Hackschnitzel umgestellt, Ph otovoltaikanlagen in einer Größenordnung von insgesamt fast 500 kWp errichtet.

Der Fuhrpark wird ständig erneuert, um immer Fahrzeuge mit möglichst niedrigen Treibstoffverbrauchswerten im Einsatz zu haben. Der Umweltschutz wird bei Wieninger als permanente Aufgabe verstanden.

Über interne Audits, externe Begutachtung und ein betriebliches Vorschlagswesen ist eine ständige Weiterentwicklung des ohnehin schon hohen Umweltstandards gewährleistet.

Wie Geschäftsführer Riedner weiter ausführte, brächten die meisten Investitionen in Sachen Umweltschutz auch wirtschaftliche Vorteile. Dr. Robert Habeck, der als stellvertretender Schleswig-Holsteinischer Ministerpräsident auch für den Fachbereich Umweltschutz zuständig ist, lobte das beispielhafte Umweltengagement  der Brauerei Wieninger.

Davon könnten sich viele Betriebe „eine Scheibe abschneiden“. Spontan lud der hohe Gast die gesamte Besuchsdelegation samt Geschäftsführer Riedner zu einem Gegenbesuch in die Flensburger Brauerei ein.

Was Geschäftsführer Riedner sehr freute, pflegt doch die Privatbrauerei Wieninger seit vielen Jahre gute und freundschaftliche Kontakte zu dieser Brauerei.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Berchtesgadener Land

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