Große Suchaktion

Badeunfall im Tachinger See: Junger Asylbewerber ertrinkt

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Taching - Ein 18-Jähriger, der mit einer Gruppe beim Baden am Tachinger See war, ging am Samstagnachmittag, 21. Mai 2016, beim Schwimmen plötzlich unter. Sofort lief ein groß angelegter Rettungseinsatz an, Taucher der Wasserwacht konnten den jungen Mann aber leider nur mehr tot aus dem See bergen.

Update, 19.10 Uhr, Pressemeldung der Polizei

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war eine Gruppe junger Asylbewerber aus der Region am Samstag gemeinsam beim Baden am Tachinger See. Mehrere der jungen Männer waren gegen 15.00 Uhr am Strandbad zu einer Schwimmplattform hinausgeschwommen, die etwa 20 Meter vom Ufer entfernt ist, als ein 18-Jähriger ohne Vorwarnung unterging. Seinen Begleitern gelang es nicht mehr, ihn zu finden.

Sofort wurde ein groß angelegter Rettungseinsatz gestartet, an dem sich zahlreiche Helfer von Feuerwehr und Polizei, Rettungsdienst und Wasserwacht beteiligten, dabei kamen auch zwei Hubschrauber zum Einsatz. Um 16.15 Uhr gelang es Tauchern der Wasserwacht, den Körper des jungen Afghanen zu lokalisieren und zu bergen. Leider kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät.

Beamte des Traunsteiner KDD übernahmen die Ermittlungen in diesem Fall. Alles deutet derzeit auf einen weiteren tragischen Badeunfall hin, bei dem ein junger Asylbewerber sein Leben verlor.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Bilder von der Rettungsaktion am Tachinger See

Erstmeldung, 17.25 Uhr

Kurz nach 15 Uhr wurden Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG und Rettungsdienst alarmiert, nach dem ein junger Mann am Tachinger See ertrunken war. Augenzeugen sahen zwischen dem Strandbad Taching und dem Springturm einen männlichen Schwimmer untergehen. 

Nach Informationen von vor Ort wurde auch gleich versucht, den Untergegangenen hoch zu tauchen. Die eintreffenden Einsatzkräfte suchten die Unglücksstelle mit Booten und Sonar ab. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 und später ein Hubschrauber der Polizei versuchten es aus der Luft. Ebenfalls kamen Taucher zum Einsatz, die gegen 16.15 Uhr den leblosen jungen Mann, ungefähr 10 Meter vom Sprungturm entfernt fanden. 

Die Einsatzkräfte ließen nichts unversucht und begannen noch auf einem Boot mit Wiederbelebungsversuchen, die jedoch erfolglos blieben. Dafür war der Mann zu lang unter Wasser. Laut Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Verunglückten um einen jungen Migranten.

FDL

Quelle: chiemgau24.de

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