Rotkreuz-Rollstühle für Ostafrika

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Freilassing - Alte Rollstühle aus Privat- und Fahrdienstbesitz haben ehrenamtliche Helfer des BRK wider hergerichtet. In nächster Zeit gehen diese nach Ostafrika.

Ehrenamtliche Helfer der BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing haben während der vergangenen Wochen acht ausgediente Rollstühle der BRK-Tagespflege, des Betreuten Fahrdienstes und aus Privatbesitz gesammelt und sie für die Ostafrika-Hilfe instandgesetzt. Aufgrund der aktuellen Nahrungskrise sind die Menschen dort besonders auf umfangreiche Hilfe angewiesen.

„Wir mussten Reifen erneuern und Schrauben tauschen, die Bremsen neu einstellen, viel putzen, schmieren und ölen; jetzt sind sie wieder voll einsetzbar“, freut sich Bereitschaftsleiter Stefan Fuchs. Nach Funktionstests wurden die Rollstühle nun am vergangenen Donnerstag an Hans Siemer vom Verein „Aktionskreis Ostafrika e. V.“ übergeben, der sie für ein kleines Krankenhaus bei Kia in Tansania verschiffen wird. Die Bereitschaft übernahm die Transportkosten nach Traunstein; die restlichen Kosten für Material und Ersatzteile haben die Helfer aus eigener Tasche finanziert.

„Das Hungerelend in Ostafrika geht uns allen sehr nah. Es wird viel getan, aber es ist lange nicht genug. Als international tätige Hilfsorganisation müssen wir über unseren örtlichen Tellerrand hinausschauen. Hilfsmittel, die bei uns aus Altersgründen ausgesondert werden, können mit wenigen Handgriffen so weit instandgesetzt werden, dass sie den Menschen in Ostafrika wertvolle Dienste leisten“, erklärt Fuchs. Die BRK-Bereitschaft in Freilassing will ihr Engagement deshalb fortsetzen und bittet die Bevölkerung, gebrauchte und gut erhaltene Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren, Sauerstoff-Anreicherungsgeräte oder Krücken am Rotkreuz- Haus Freilassing abzugeben. Weitere Informationen zum Verein „Aktionskreis Ostafrika e. V.“ gibt es im Internet unter http:// www.aktionskreis-ostafrika.de/

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat diese Woche Lebensmittel für 162.000 Menschen im Zentrum und Süden Somalias verteilt. Gleichzeitig wurden zusätzliche Stationen für Not-Ernährung und Gesundheitsvorsorge eröffnet. Ziel ist es, 49.000 unterernährte Kinder und 24.000 schwangere Frauen im Landesinneren und Süden Somalias zu erreichen.

Pressemitteilung BRK Berchtesgaden

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser