Das etwas andere Souvenir

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Piding - Urlaubsmitbringsel der anderen Art haben Schleierfahnder in Piding aufgespürt: Eine goldene Schreckschusspistole und 20.000 Euro in bar. Der Reisegepäck-Fund befindet sich nun beim Zoll. 

Es gibt viele ungewöhnliche „Mitbringsel“ aus dem Urlaub welchen den Schleierfahndern von Piding in die Hände fallen wenn sie das Gepäck der Reisenden kontrollieren, doch eine goldene Schreckschusspistole und über 20.000 Euro Bargeld gehören allerdings nicht unbedingt zu den „Standardsouvenirs“.

Am 7. August, gegen 5.20 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein an der Autobahnausfahrt Piding einen schwarzen Passat, bei dem es sich offensichtlich um ein Mietfahrzeug handelte. In dem Fahrzeug befanden sich drei Personen, welche angaben, dass sie sich auf der Rückfahrt von einem Kurztrip nach Italien befanden. Bei der Kontrolle konnte die 22-jährige Fahrerin allerdings nur zwei Pässe aushändigen, ihren deutschen und den serbischen des Beifahrers, da der dritte im Bunde seinen Pass, bzw. Ausweis zu Hause vergessen hatte.

Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten dann zum einen eine Ledertasche, in welcher sich zwei mit Klarsichtfolie umwickelte Geldbündel befanden, und zum anderen eine Reisetasche, in welcher sich eine geladene, goldfarbene Schreckschusspistole sowie Munition befand. Aufgrund der widersprüchlichen Angaben zur Herkunft des Geldes, sowie zur Klärung der Identität wurde die „Besatzung“ dann zur Dienststelle begleitet. Dort konnten die Personalien zwar mittels einer sog. „Fast ID“ - Recherche, welche über die Fingerabdrücke durchgeführt wird, geklärt werden, es ergab sich allerdings auch, dass er bereits mehrfach wegen unterschiedlicher Delikte, unter anderem im Betäubungsmittelbereich, polizeilich in Erscheinung getreten war.

Bei dem mit Folie umwickelten Geld handelte es sich um mehr als 20.000 Euro, dessen Herkunft nicht überzeugend geklärt werden konnte. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um unrechtmäßig erlangtes Geld handeln könnte, wurde der deutsche Zoll hinzugezogen, welcher die Sachbearbeitung übernahm. Bei dem Besitzer der Schreckschusswaffe handelte es sich um den 22-jährigen Serben, welcher zugab, nicht die erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Schreckschusspistole, nämlich einen kleinen Waffenschein, zu haben.

Nach erfolgter Anzeigenerstattung konnte die kleine Reisegruppe zwar ihre Fahrt fortsetzten, die Waffe wurde allerdings von der Polizei einbehalten und das Geld befindet sich bis zur Klärung des Sachverhaltes zunächst beim Zoll in Verwahrung.

Pressebericht Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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