Noch keine fertigen Pläne:

Ampel soll Piding entlasten

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Eine Entlastung für diese Kreuzung wird seit über zehn Jahren gesucht.

Piding - Zufrieden sind die Pidinger Gemeinderäte und Bürger noch nicht, aber sie kennen jetzt die Pläne des Staatlichen Bauamtes Traunstein für die Kreuzung Staatsstraße 2103 und Bundesstraße 20.

Seit über zehn Jahren diskutiert man in Piding, wie eine Verkehrsentlastung des Knotens St2103 und B20 erreicht werden kann. Die erste Idee, eine höhenfreie Anbindung zu bauen, ist nach wie vor die beste. "Sie würde aber an der Akzeptanz scheitern", ist sich Bürgermeister Hannes Holzner sicher. Immerhin würde diese Variante einen enormen Flächenverbrauch bedeuten.

'Eine Ampel würde funktionieren'

Die zweite Variante 'Kreisverkehr' war schon in der Ausfertigungsplanung, als neue Berechnungen ergaben, dass der Kreisverkehr an dieser Stelle nicht funktionieren würde. "Nach den neuen Berechnungen würde eine Ampelanlage an dieser Stelle funktionieren", betont Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt.

Deshalb stellte Bambach am Mittwochabend den Pidinger Gemeinderäten die Vorplanung zum Umbau der Anschlussstelle St2103/B 20 vor. Betonte gleichzeitig, dass es sich nicht um die fertige Planung handele, da es noch Klärungsbedarf mit den Anwohnern gebe. Fakt ist, wenn die Ampelanlage kommt, muss es eine Abbiegespur aus Richtung Piding in Richtung Urwies/Aufham geben. Die restlichen Spuren müssten dementsprechend ebenfalls verbreitert werden.

"Es ist gut und schön, wenn wir den Gefahrenpunkt entschärfen können", erklärte Holzner. "Aber nicht wenn die Belastung sich dann in den Ort verlagert." Die Skepsis, dass eine Ampelanlage an dieser Stelle funktionieren würde, teilen die Gemeinderäte. Sie wollen, sobald die fertigen Pläne vorgestellt werden, ihre Bedenken in einer Stellungnahme äußern. Bis dahin heißt es abwarten. Auch wenn spätestens im kommenden Jahr an dieser Stelle etwas passieren soll.

cz

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