Auf der A8 bei Piding

Kollegen zu müde: Betrunkener Slowene am Steuer

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Piding - Bei einer Kontrolle auf der A8 hat die Polizei einen Slowenen betrunken am Steuer erwischt. Kurios: Er wollte eigentlich gar nicht selber fahren.

Am Montagabend gegen 19.45 Uhr reisten drei slowenische Arbeiter mit ihrem Pkw von Österreich kommend in das Bundesgebiet ein. Aufgrund der dort bereits seit längerer Zeit stattfindenden Grenzkontrolle durch die Bundespolizei wurde der Pkw samt Insassen einer näheren Überprüfung unterzogen. Da der Fahrer, ein 48jähriger slowenischer Goldschmied, stark nach Alkohol roch, wurde bei ihm ein Alkoholtest durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass der Slowene gut 2 Promille intus hatte.

Strafverfahren und Geldstrafe

Die daraufhin verständigte Verkehrspolizei aus Traunstein verbrachte den Fahrer anschließend zur Blutentnahme ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall. Seine slowenische Fahrerlaubnis wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sofort sichergestellt. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Ihn erwartet eine empfindliche Geldstrafe.

"Unzählige Bier und Schnaps"

Kurios an der ganzen Geschichte ist, dass der betrunkene Fahrer eigentlich gar nicht fahren wollte. Da aber seine zwei Arbeitskollegen während ihrer wechselnden Fahrtätigkeit, sie wollten zu einer Arbeitsstätte nach Belgien fahren, immer müder wurden, entschloss sich der 48-Jährige letztlich die Fahrt ohne Pause fortzusetzen. Gegenüber den Polizeibeamten gab er an, dass er zwar in Slowenien unzählige Bier und Schnaps zu sich genommen habe, er sich aber zum Fahren absolut fahrtüchtig sah. Letztlich konnten alle drei ihre Fahrt nach Belgien, trotz eines ungewollten Stopps an der Grenzkontrollstelle, fortsetzen. Diesmal allerdings wieder ausgeruht und in geordneten Verhältnissen.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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