Bei Grenzkontrollen bei Piding geschnappt

International gesucht: Bewaffneter Mörder saß in Reisebus

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Piding - Montagnacht hat die Bundespolizei auf der Autobahn Salzburg–München einen gesuchten Mörder gefasst. Der 32-Jährige wurde im Rahmen der Grenzkontrollen auf Höhe Piding in einem Fernreisebus angetroffen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Bundespolizisten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Mann von den Behörden im Kosovo wegen Mordes mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wird. Die Beamten durchsuchten den von ihm mitgeführten Rucksack und stießen auf eine geladene Schreckschusspistole. Auf diese hatte er demnach während seiner Busreise Zugriff. Die erforderliche Berechtigung zum Führen der Waffe konnte er nicht nachweisen.

Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz zeigte die Bundespolizei den Verhafteten an. Anlässlich der anstehenden Auslieferung an die Justizbehörden im Kosovo, ist die Generalstaatsanwaltschaft eingeschaltet worden. In seiner Heimat steht dem verurteilten Verbrecher laut Haftbefehl ein elfjähriger Gefängnisaufenthalt bevor.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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