Bundespolizei nimmt gesuchten Bulgaren in Piding fest

Finanzspritze des Chefs verhindert Gefängnisstrafe

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Piding - Ein per Haftbefehl gesuchter Bulgare ging der Bundespolizei bei einer Kontrolle ins Netz. Dessen Arbeitgeber konnte mit einer Finanzspritze noch schlimmere Konsequenzen für den Bulgaren abwenden.

Die Bundespolizei hat am Dienstag auf der A8 bei Piding einen bulgarischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Nur mit finanzieller Unterstützung seines Chefs konnte er den bevorstehenden Gefängnisaufenthalt verhindern.

Bundespolizisten kontrollierten in den frühen Morgenstunden die Insassen eines deutschen Reisebusses. Bei der Überprüfung der Personalien eines Reisenden stellten die Beamten fest, dass der 47-Jährige von der Staatsanwaltschaft Tübingen gesucht wurde. Das Amtsgericht Reutlingen hatte den Bulgaren vor mehr als drei Jahren wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von etwa 900 Euro inklusive Verfahrenskosten  verurteilt.

Arbeitgeber verhindert Freiheitsstraße

Diese Summe war er bisher schuldig geblieben. Da der bulgarische Staatsangehörige auch bei seiner Festnahme nicht zahlen konnte, sollte er ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 20 Tagen absitzen. Daraufhin informierte er seinen Arbeitgeber. Dieser beglich den geforderten Betrag, damit der Festgenommene seine Reise fortsetzen konnte.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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