Kommunalwahl 2014 - Piding

Bürgermeister Holzer kommt um Stichwahl herum

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Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Piding: Hannes Holzner von der CSU (o.l.), Markus Schlindwein von der SPD (o.r.), Bernhard Zimmer von den Grünen (u.l.) und Walter Pfannerstill von der FWG (u.r.)

Piding - Amtsinhaber Holzner (CSU) hatte heuer gleich drei Gegenkandidaten - doch es reichte knapp für ihn, um nicht in die Stichwahl zu müssen.

Die Pidinger haben am 16. März 2014 gewählt. So schauen die Ergebnisse in der Übersicht aus:

Die gewählten Gemeinderatskandidaten:

In dieser Übersicht finden Sie die gewählten Gemeinderatsmitglieder in einer Auflistung.

Die Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl 2014:

Hannes Holzner ist der amtierende Bürgermeister und geht für die CSU an den Start. Der 42-jährige Schuhmachermeister konnte sich bei der letzten Wahl nur sehr knapp in der Stichwahl gegen Christian Kleinert durchsetzen. In seiner Amtszeit wurde unter anderem die Schule generalsaniert und die Wasserversorgung durch hohe Investitionen gesichert. Ziele für eine mögliche nächste Amtszeit sieht er in der Unterstützung der Wirtschaft und weiterhin innovative und finanzierbare Energiekonzepte voranzutreiben.

Für die SPD wirft Markus Schlindwein seinen Hut in den Ring. Er ist ebenfalls 42 Jahre alt und als Versicherungs- und Immobilienmakler tätig. Er lobt das gute Miteinander in der Gemeinde, das sich in einer hohen Engagements-Bereitschaft in den örtlichen Vereinen und Verbänden widerspiegelt. Als Hauptanliegen hat er die Verkehrsbelastung aus gemacht: Er möchte eine akzeptable Lösung hinsichtlich der A8 finden und die Lärmbelästigung für die Anwohner an der B20 mindern.

Bernhard Zimmer tritt für die Grünen an. Der 52-Jährige ist Diplom-Forstwirt und derzeit dritter Bürgermeister der Gemeinde. Aufbauen will er auf die lebenswerte Art der Gemeinde, die auch ihn als "Auswärtiger" vor mehreren Jahren dazu bewegte nach Piding zu ziehen. Verbesserungswürdig sieht er die Bürgerbeteiligung, die unter Amtsinhaber Holzner seiner Meinung nach gelitten habe. Zudem will er der Gemeinde eine klare Linie geben und sich nicht nur "treiben lassen". 

Die Freie Wählergemeinschaft Piding schickt W alter Pfannenstill ins Rennen. Er ist 53-Jahre alt und von Beruf Bankkaufmann. Der zweite Bürgermeister der Gemeinde sieht besonders die Verschuldung des Ortes als höchst problematisch und kritisiert die Vielzahl von unerledigten Themenpunkten. Seine Anliegen sind es Gewerbebetriebe aktiv zu betreuen, um Entwicklungen früh zu erkennen und den Tourismus zu fördern.

Nähere Infos zu den Kandidaten und ihren Vorstellungen für die Gemeinde finden Sie hier.

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