"Bahnhofsumbau als historische Chance"

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Gemeinsam beim Ortstermin am Bahnhof Freilassing (von links nach rechts): Güldane Akdemir (Bezirkstagskandidatin), Roman Niederberger (Landtagskandidat), Margitta Popp (Fraktionsvorsitzende), Michael Hangl (3. Bürgermeister)

Freilassing - Um über den geplanten Umbau des Bahnhofs zu sprechen, trafen sich SPD-Politiker zum Ortstermin. Dabei ging es um Barrierefreiheit und das Gleis 3.

Umweltschonend rollte Michael Hangl zum Ortstermin am Freilassinger Bahnhof an: der Stadtrat und 3. Bürgermeister kam mit seinem Elektro-Radl angefahren, um gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Stadtrat, Margitta Popp, den SPD-Landtagskandidaten, Roman Niederberger, und die Kandidatin für den Bezirkstag, Güldane Akdemir, über den aktuellen Stand der Diskussion um das 3. Gleis und den geplanten Umbau zu informieren.

In den Zielsetzungen waren sich die SPDler schnell einig: der neu gestaltete Bahnhof soll auf alle Fälle barrierefrei sein und ein sicheres und bequemes Umsteigen sowohl zwischen Regional- und Fernverkehr als auch zwischen Bahn und Bus ermöglichen. Genügend Parkplätze und Stellplätze für Fahrräder und die Möglichkeit, zu Fuß schnell und einfach in die Innenstadt zu gelangen, liegen den SPD-Stadträten ebenfalls am Herzen.

Güldane Akdemir ging kritisch auf den aktuellen Zustand ein: „Nicht nur für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung sondern auch für Eltern mit Kinderwägen sind die Treppen ein großes Hindernis.“. Auch die unterschiedlichen Bahnsteighöhen sorgen für Probleme. Hier müsse sich schnell etwas bewegen, forderte die Bezirkstagskandidatin. Die städtebauliche Gestaltung des gesamten Areals um den Bahnhof sei ein zentrales Thema für alle Freilassinger, machte Margitta Popp deutlich: „Nicht nur für die Bahnreisenden, sondern für die meisten Menschen, die in unsere Stadt kommen, prägt dieser Bereich den ersten Eindruck unserer Stadt“.

Der Schutz der Bahnhofsanwohner vor Lärm sei ein weiteres wichtiges Anliegen, erklärte Michael Hangl. Trotzdem müsse man sich bemühen, gemeinsam mit der Deutschen Bahn auch städtebaulich verträgliche Lösungen beim Lärmschutz zu finden. Insgesamt sei mit der Möglichkeit zur Neugestaltung des Bahnhofs und des umliegenden Geländes eine historische Chance für die Stadt gegeben, die man keinesfalls verpassen dürfe.

„Die auf fast eine Million Fahrgäste im Jahr angestiegenen Zahlen der BerchtesgadenerLandBahn zeigen deutlich, dass auch bei uns ein großes Potential für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr besteht. Jeder Pendler, der auf Bus und Bahn umsteigt, entlastet unsere überfüllten Straßen und bedeutet weniger Abgas und Lärm für die Anwohner“, führte Roman Niederberger aus. Deswegen komme es schon ab dem Fahrplanwechsel Dezember 2013 darauf an, die neuen Chancen mit schnelleren und zusätzlichen Regionalbahnverbindungen Richtung München zu nutzen.

„Wenn 2016 nach einer fast unendlichen Geschichte endlich das Dritte Gleis Richtung Salzburg fertig gebaut wird, ist mit einem weiteren Aufschwung bei den Fahrgastzahlen zu rechnen. Nicht nur die Stadt, sondern auch die Deutsche Bahn AG muss zusammen mit der Bundes- und Landespolitik dann ihrer Verantwortung für den Eisenbahnknotenpunkt Freilassing gerecht werden“, waren sich Stadträte und Kandidaten einig.

Pressemitteilung Roman Niederberger, SPD-Landtagskandidat

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