Ziel ist ein Kompromisspaket

Fluglärmstreit: Bürgerbeirat versucht Wogen zu glätten

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Freilassing/Salzburg - Es soll ein Entgegenkommen sein: Im Streit um den Lärm durch den Flughafen Salzburg versucht der Bürgerbeirat die Wogen zu glätten. Ziel wäre ein Kompromisspaket: 

Seit Montag laufen entsprechende Gespräche, so die Bayernwelle. Ziel ist ein Kompromisspaket. Am Donnerstag soll es bei einem Gipfelgespräch in Wien vorgelegt werden.

Paukenschlag im Fluglärmstreit: Bayerisches Ministerium lehnt Anliegereinwände ab

Elf Forderungen haben die Politiker im Berchtesgadener Land an die Flughafenverantwortlichen gestellt. Alle werden sicher nicht erfüllt. Einige könnten aber trotzdem umgesetzt werden. Unter anderem könnte der Flughafen der bayerischen Seite in Sachen Flugrouten entgegen kommen. Die Südflüge sollen mehr und die Nordflüge weniger werden. Das würde die bayerische Seite deutlich entlasten. 

Laut Flughafen-Aufsichtsratschef Stöckl müssen da aber auch die Fluggesellschaften mitspielen. Derzeit gibt es entsprechende Verhandlungen, sagt Stöckl. Angestrebt wird die von Bayern geforderte 70:30 Verteilung. Stöckl stellt außerdem in Aussicht, dass der Flughafen an einigen Tagen statt um sechs erst um sieben Uhr morgens starten könnte. Am Donnerstag steigt im Verkehrsministerium in Wien ein hochrangiger Fluglärm-Gipfel.

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