Stilllegung der Asfinag Camps

Salzburg schließt Asyl-Einrichtungen an der Grenze

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Salzburg - In Absprache mit dem Innenministerium haben Stadt und Land Salzburg beschlossen, die Infrastruktur für den Flüchtlingsstransit im Camp Asfinag an der Grenze zu Freilassing und beim Salzburger Bahnhof zu schließen. Was passiert mit den Flüchtlingen?

In den letzten Wochen haben sich die Zahlen der täglich neu ankommenden Flüchtlinge auf einem relativ niedrigen Niveau eingependelt.  Um die finanziellen Ressourcen nicht unnötig zu belasten, werden daher die Einrichtungen an der Anlage im alten Zollamtsgebäude an der Grenze nach Freilassing vorerst geschlossen. Derzeitige Arbeiten an der Kanalisation werden noch abgeschlossen. Sollte der Flüchtlingsstrom wieder zunehmen, können die Einrichtungen mit einer Vorlaufzeit von maximal 48 Stunden wieder aktiviert werden können. 

Dankesworte

Bürgermeister Heinz Schaden und Landeshauptmann Wilfried Haslauer verbinden die Entscheidung zur Stilllegung der Flüchtlings-Infrastruktur in Salzburg mit dem aufrichtigen Dank an alle freiwilligen und professionellen Helferinnen und Helfer, die in den vergangenen Monaten den Betrieb in den drei Camps in hervorragender Weise sichergestellt haben. 

In diesen Dank eingeschlossen sind auch die unzähligen Spenderinnen und Spender von Sachgütern zur Versorgung der Transitflüchtlinge. „Salzburg hat in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Einsatzorganisationen, professionellen Helferinnen und Helfern sowie der Zivilgesellschaft die größte humanitäre Herausforderung seit Jahrzehnten gemeistert“ , so Haslauer und Schaden in ihrer Ansprache.

Rubriklistenbild: © dpa

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