Rotes Kreuz bittet um mehr Spender

Mehr Menschen sollen Blutspenden 

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Freilassing - In Deutschland halten viele Menschen Blutspenden für wichtig aber nur die Wenigsten spenden wirklich: 

Am Dienstag, den 19. April findet von 15.30 bis 20 Uhr im BRK-Haus Freilassing, Vinzentiusstr. 58 ein wichtiger Blutspende-Termin des Roten Kreuzes statt. „Da in der Gemeinde Saaldorf-Surheim nach Planungen des BRK-Blutspendedienstes gar keine Termine mehr stattfinden, sind auch die fleißigen Blutspender von dort aufgerufen, ihren besonderen Saft für Verletzte und Kranke in Freilassing zu spenden“, betont Organisator Edi Schmid.

Laut Informationen des Blutspendedienstes sind die Zahlen in Deutschland erschreckend: 94 Prozent der Deutschen halten Blut spenden für wichtig, aber nur 3,5 Prozent spenden tatsächlich. Im Berchtesgadener Land waren es im vergangenen Jahr immerhin 7,4 Prozent der spendefähigen Bevölkerung. In Freilassing spendeten nur 6,4 Prozent und in der Gemeinde Saaldorf- Surheim 5,7 Prozent. „Die heutige Medizin ist ohne Blutspenden praktisch nicht vorstellbar“, sagt der BRK-Chefarzt Dr. Franz Leipfinger. Dabei haben bis zu drei schwerst Kranke mit einer Blutkonserve die Chance auf ein Weiterleben. Beispielsweise wird das meiste gespendete Blut für die Behandlung von Krebspatienten gebraucht.

„Es ergeht deshalb die herzliche und auch dringende Bitte an die Bevölkerung von Freilassing und Saaldorf-Surheim, den heutigen Blutspendetermin im BRK-Haus Freilassing wahrzunehmen und für die Kranken und Unfallopfer ihr Blut zu spenden“, betont Schmid. Die nächsten BRK-Blutspendetermine sind am Donnerstag und Freitag, den 28. und 29. April von 16 bis 20 Uhr im Pfarrheim St. Zeno in Bad Reichenhall.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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