500-Kilo-Fliegerbombe erfolgreich entschärft

Bombenfund in Freilassing: Abschlussbericht der Feuerwehr

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Andreas Orehek hat die Bombe per Hand ausgegraben, rechts daneben ist der Feuerwerker Gardons. 

Freilassing - Bei privaten Grabungsarbeiten für eine Zisterne wurde am Freitagnachmittag in der Batschkastraße im Bereich des ehemaligen ‘Heereszeugamts’, in einem Garten, eine Fliegerbombe ausgegraben. Nun wurde sie erfolgreich entschärft:

Update, 16.40 Uhr: Pressebericht Feuerwehr Freilassing

Nachdem am Freitagnachmittag bei Grabungsarbeiten eine 500-Kg-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, konnte diese am Samstagnachmittag durch Spezialisten entschärft werden. Dafür waren jedoch umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. 

Diese begannen mit dem Absichern, beziehungsweise Absperren der Fundstelle durch die Polizei am frühen Freitagabend. Kurz darauf begannen auch im Feuerwehrhaus Freilassing die Planungsarbeiten, zu denen neben Feuerwehrführungskräften nach und nach auch Kräfte von Polizei, Rotem Kreuz, der Stadt Freilassing und des Landratsamtes hinzustießen. 

Hierbei wurde der gesamte Evakuierungseinsatz des betroffenen Bereichs, es handelt sich hier um einen Kreis mit einem Kilometer Durchmesser um den Fundort, geplant. So wurden bereits, Firmen, soweit erreichbar "vorgewarnt", dass am Samstag ab 8 Uhr der Bereich evakuiert wird und keine Arbeiten mehr durchgeführt werden können. Außerdem wurde durch Mitarbeiter der Stadt festgestellt, dass ca. 1.300 Bewohner aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden müssen. 

Bombenentschärfung in Freilassing

Um dies alles bewältigen zu können, wurde bis ungefähr 23 Uhr ein Plan für den Einsatz am Folgetag erstellt. So wurden bereits Einsatzabschnitte gebildet, die entsprechenden Feuerwehren mit Fahrzeugen und Mannschaft, sowie die anderen Hilfsorganisationen, Mitarbeiter und Material des Bauhofes sowie Busse und eine Notunterkunft für die Evakuierung disponiert. 

Am Samstag trafen sich die ersten Kräfte bereits wieder gegen 6 Uhr am Freilassinger Feuerwehrhaus, um mit weiteren Planungen und Vorbereitungsmaßnahmen fortzufahren. Um kurz vor halb acht wurden dann die Feuerwehren aus Ainring, Freilassing, Laufen, Leobendorf, Saaldorf, Surheim und Weildorf sowie Rettungsdienst, (bestehend aus Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst) durch die Integrierte Leitstelle anhand des am Vorabend ausgearbeiteten Planes alarmiert. 

Um 8 Uhr morgens wurden 1.300 Menschen in Sicherheit gebracht

Ebenfalls ab dieser Zeit wurden durch ein Fahrzeug der Freilassinger Feuerwehr Durchsagen im Evakuierungsgebiet gemacht, um die Bewohner auf die um 8 Uhr beginnende Evakuierung hinzuweisen. Diese begann dann, begleitet durch Straßensperrungen, durch die Kräfte der Feuerwehren, Polizei und Bundespolizei.

Einige Personen mussten vom Rettungsdienst aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. In der Zwischenzeit wurde vom Malteser Hilfsdienst eine Verpflegungsstelle im ehemaligen Möbelhaus an der Sägewerksstraße aufgebaut. Gegen 11 Uhr war der gesamte Bereich, Wohngebäude und Firmen, im Umkreis von 500 Metern um den Fundort geräumt. 

Um kurz vor halb zwölf erhielten die beiden Sprengmeister der vom Freistaat Bayern beauftragten Firma Tauber den Befehl der Einsatzleitung mit ihren Arbeiten zu beginnen. Diese waren nach gut einer Stunde abgeschlossen, so dass dann die in er Zwischenzeit auf Bereitschaft gegangen Kräfte der Feuerwehren wieder abrücken konnten. Die Sperrungen konnten anschließend aufgehoben konnten. 

Bombenentschärfung in Freilassing

Die Nachbearbeitungen und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis knapp 15 Uhr hin. Bis dahin waren insgesamt über 250 Einsatzkräfte der oben genannten Organisationen, unterstützt, durch Mitarbeiter der Bahn, des Erdgasversorgers, oder auch von ortsansässigen Firmen (zur Beurteilung von Gefahren) in den Betriebsgebäuden im Einsatz. 

Während der Entschärfungsphase war neben dem Bahnverkehr auf der Strecke Freilassing - Laufen auch der Flugverkehr über Freilassing eingestellt. Die Feuerwehr Freilassing bedankt sich bei allen am Einsatz Beteiligten für die Unterstützung und auch bei den Bewohnern und Firmen im betroffenen Gebiet für das Verständnis."

Update, 13.20 Uhr - Fliegerbombe wiegt 500 Kilogramm 

Wie Gerhard Huber, der erste Polizeihauptkommisar und Leiter der Polizeiinspektion Freilassing, mitteilte, war es ein sehr großer Einsatz. Am Freitag ging um 15 Uhr die Meldung ein, dass eine Bombe auf einem privaten Grundstück gefunden wurde.

Nach kurzem Abklären mit der Spezialeinheit in München, war klar, dass es sich um eine Fliegerbombe handle. Am späten Abend des Freitags, wurden bereits die Evakuierungsmaßnahmen der umliegenden Anwohner eingeleitet. Letztendlich wurden 1.300 Personen evakuiert. 

Nach der Entschärfung am Samstagmittag bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei dem Fund um eine Fliegerbombe aus dem Weltkrieg handelt. Sie wiegt um die 500 Kilogramm und fasst einen Sprengstoffinhalt von 250 Kilogramm.

Update, 13.10 Uhr - Bombe wird weggebracht

Nach der erfolgreichen Entschärfung der amerikanischen Fliegerbombe, wird sie nun vom Gelände des Hausbesitzers entfernt. 

Update, 12.45 Uhr - Anwohner können zurück in ihre Häuser

Andreas Orehek baggerte die Bombe aus. Zusammen mit seinem Vater, bildetet er ein perfektes Team

Die Bombe konnte durch eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes München um 12.18 Uhr erfolgreich entschärft werden. Die rund 1.500 betroffenen Anwohner können ab sofort wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Der gesperrte Verkehrsbereich ist wieder freigegeben.

Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung und den Einsatzkräften für Ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit.

Update, 12.15 Uhr - Entschärfung geglückt

Laut Informationen vor Ort, wurde die Fliegerbombe nun erfolgreich entschärft. Der Sprengstoff, welcher rund 250 Kilogramm wiegt, muss noch gesichert werden. 

Update, 12 Uhr - Entschärfung läuft 

Die amerikanische Fliegerbombe in der Batschkastraße, welche bei privaten Grabungsarbeiten für eine Zisterne gefunden wurde, wird zurzeit entschärft. Wie die Polizei auf Anfrage von BGLand24.de mitteilte, wird die Entschärfung höchstens zwei Stunden lang dauern. Vor Ort sind zwei Bombenentschärfer. 

Update, 11.30 Uhr - Flug- und Zugverkehr wird eingestellt

Durch die Bombenentschärfung ist auch die Zugverbindung der Südostbayernbahn zwischen Laufen und Freilassing kurzzeitig eingestellt. Ebenso wie der Luftverkehr vom Flughafen Salzburg. Denn der Fundort der Bombe befindet sich unweit der Einflugschneise. 

Foto1

Update, 11.15 Uhr - Entschärfung beginnt 

Mittlerweile wurde die Fliegerbombe freigelegt und die Evakuierung der betroffenen Anwohner im Umkreis von 500 Metern um den Bombenfundort abgeschlossen. 

Der Dank der Einsätzkräfte gilt dem Verständnis der Anwohner für die notwendige Evakuierung. Mit den Entschärfungsarbeiten wird jetzt begonnen werden.

Update, 10.35 Uhr - Noch immer am Evakuieren

Laut der Einsatzzentrale vor Ort, dauern die Evakierungsmaßnahmen noch immer an. Wann mit der Entschärfung begonnen wird, ist noch nicht festgelegt. 

Update, 9.55 Uhr - Evakuierung dauert an 

Wie die Polizei Freilassing auf Anfrage von BGLand24.de mitteilte, dauern die Evakierungsmaßnahmen noch an. Derzeit werden die letzen Personen aus den umliegenden Häusern evakuiert. Gleichzeitig wird die Bombe freigelegt. Wann die Entschärfung beginnt, kann noch nicht gesagt werden.

Update, 9.45 Uhr - Am Vormittag wird entschärft

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe musste am Samstagmittag entschärft werden.

Pünktlich um 8 Uhr startete am 8. Oktober die Evakuierung im Freilassinger Industriegebiet Nord.

Eine am Vortag gefundene Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg wurde bei Baggerarbeiten in einem privaten Garten freigelegt. Ab 7 Uhr  trafen sich die Hilfsorganisationen am Freilassinger Feuerwehrhaus.

Nach einer kurzen Lagebesprechung, nahmen die Zahlreichen alarmierten Feuerwehren strategische Punkte ein, um mit der Evakuierung zu beginnen. Die Feuerwehr machte Durchsagen und ging von Tür zu Tür um die Bewohner darauf hinzuweisen Ihre Wohnung zu verlassen. Die Zufahrtsstraßen zum Industriegebiet wurden von der Feuerwehr gesperrt.

Bis jetzt läuft der Digital Funk ohne Probleme so Michael Brandl Kreisbrandmeister BGL Nord. Wenn alles gut verläuft können die Bewohner am frühen Nachmittag wieder in ihre Wohnung und Häuser zurück.

Update, 8. Oktober, 8.15 Uhr

Seit den frühen Morgenstunden des 08:10.2016 werden Lautsprecherdurchsagen im betroffenen Einzugsgebiet durchgeführt. Die Absperrungs- und Evakuierungsmaßnahmen beginnen ab 8 Uhr. Der Räumungsbereich erstreckt sich im Umkreis von 500m um den Fundort.

Betroffen sind somit folgende Straßen:

- Batschkastraße

- die Görlitzer Straße

- Eichendorffstraße

- Breslauerstraße

- Surheimer Straße

- Pommernstraße

- Oppelner Straße

- Paul-Keller- Straße

- Schlesierstraße

- Glatzerstraße

- Siebenbürgerstraße

- Neusatzer Straße

- Donauschwabenstraße

- Hermannstädter Straße

- Obereichet

- Troppauer Straße

- Jägerndorfer Straße

- Znaimer Straße

- Stettenweg

- Nördliche Teil der Klebinger Straße

- Westlicher Teil der Egerländerstraße

- Nördlicher Teil der Industriestraße

Im Anschluss der Evakuierung wird mit der Entschärfung der Fliegerbombe begonnen. Bitte leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge und verlassen Sie den Evakuierungsbereich.

Meldung vom 7. Oktober

Die Polizei Freilassing sperrte den Fundort sofort ab und verständigte einen Experten vom Sprengkommando in München. Dieser stellte vor Ort fest, dass es sich um eine 250-kg-Bombe amerikanischer Herkunft aus dem zweiten Weltkrieg handelt.

Der Fundort bleibt weiterhin gesperrt. Die unmittelbar betroffenen Anwohner wurden sofort evakuiert und können auch heute Nacht nicht in ihre Häuser zurück.

Diese Adressen sind betroffen:

- Hermannnstädter Straße 22-32

- Batschkastraße 22-32

- Donauschwabenstraße 17-25

- Banaterstraße 2

Ansprechpartner der Stadt Freilassing 

ist Herr Ulrich Zeeb, Tel. 0170/6393717 oder unter 08654/772544 oder per e-mail oeffentlichkeitsarbeit@freilassing.de oder ulrich.zeeb@freilassing.de.

Die Entschärfung der Bombe soll am morgigen Samstag erfolgen. Dazu muss das Gebiet um den Fundort großräumig evakuiert werden. Die Bürger werden gebeten sich ab 8 Uhr bereitzuhalten und den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Bilder und Informationen zur Entschärfung der Fliegerbombe finden Sie morgen bei uns.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing/jg/FDL/Brekl

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Julia Grünhofer

Julia Grünhofer

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