Durchatmen in Freilassing:

Normalität ist in Sicht

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Ein erster Schritt in Richtung Normalität wird in Freilassing getan - Der Parkplatz an der Notunterkunft kann wieder genutzt werden.

Freilassing - Die vorerst entspannte Lage in der Notunterbringung in Freilassing lässt auch die Betreiber der angrenzenden Geschäfte, deren Kunden und Pendler aufatmen.

Die Lage in der Notunterbringung in Freilassing bleibt vorerst entspannt. Am Dienstagnachmittag waren dort nur noch knapp 100 Personen untergebracht. Erfreuliche Nachricht auch für die Kunden der Ladengeschäfte in der Sägewerkstraße: Ab Mittwoch sind alle Kundenparkplätze wieder frei zugänglich, so dass dann alle Geschäfte ohne Einschränkungen für ihre Kunden gut erreichbar sind.

Auch auf der österreichischen Seite der Staatsgrenze ist die Situation am Dienstag etwas entspannter, wenngleich ungefähr 900 Flüchtlinge (264 im Camp unmittelbar an der Saalachbrücke und 630 Personen in der ehemaligen Autobahnmeisterei in Liefering) auf ihren Grenzübertritt in die Bundesrepublik Deutschland warten. Sie müssen aber vorerst nicht mehr in Zelten übernachten. Die Zeltstadt am Gelände der Landespolizeidirektion ist am Dienstag geschlossen worden - das berichtet Bayernwelle Südost. Rund 180 Asylwerber wurden in eine ehemalige Sporthalle umquartiert.

Notquartier muss winterfest werden

Die Bahnhofsgarage soll dagegen laut Salzburg24 als Notquartier winterfest gemacht werden. Die Salzburger Parkgaragen-Gesellschaft habe bereits ein entsprechendes Bauansuchen eingereicht. Konkret müssten die Zu- und Abfahrtsrampen mit provisorischen Toren verschlossen werden. Die Beheizung der Tiefgarage soll über eine mobile Heizzentrale erfolgen. Die geplanten Maßnahmen würden derzeit geprüft.


Stundentakt auf Bahnstrecke Freilassing - Salzburg

Aktuell verstärken offenbar auch der MERIDIAN und die ÖBB den Takt Richtung Salzburg. So soll der MERIDIAN weitgehend einen Stundentakt und die ÖBB zusätzlich ein Zwischenangebot fahren. In der Gegenrichtung, von Salzburg kommend, wollen beide gemeinsam morgens einen Stundentakt anbieten, der anschließend in einen Zweistundentakt übergeht. Fahrgäste werden vor Ort informiert, wann ein Umstieg notwendig ist und können sich die Ersatzfahrpläne unter www.der-meridian.de herunterladen. Eine Ausweiskontrolle vor dem Zugstieg sei laut freilassing.de weiterhin notwendig.


Die Bundespolizei übernimmt auch am Mittwoch weiterhin stündlich ungefähr 40 Flüchtlinge am Übergabepunkt an der Saalachbrücke und führt sie anschließend der Freilassinger Notunterbringung zu. Von dort werden diese nach ihrer Registrierung und medizinischen Erstuntersuchung zum Freilassinger Bahnhof gebracht, um schließlich per Bahn in eine Erstaufnahmeeinrichtung im Bundesgebiet weitergeleitet zu werden. Für 16 Uhr ist wieder ein solcher Sonderzug abgefahren. Nur bei Bedarf sollte gegen Mitternacht ein weiterer Zugeinsatz erfolgen.

cz/Landratsamt Berchtesgadener Land

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