Delegation besichtigt S-Bahnhof München-Pasing

Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Bürgermeister Josef Flatscher informierte sich zusammen mit seinen weitern Bürgermeistern, den Fraktionssprechern des Stadtrates und Mitarbeitern aus der Verwaltung über den aktuellen Planungsstand zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs.

Freilassing - Der Bahnhof ist seit vielen Jahren eines der großen Themen im Zuge der Stadtentwicklung. Doch Bahn und Stadt haben noch keine Entscheidung über den genauen Ausbau getroffen.

Der Bau des sogenannten „Dritten Gleises“, welches einen Viertelstunden-Takt per S-Bahn nach Salzburg ermöglicht, ist schon weit fortgeschritten.

Zur Fahrplanänderung im Dezember 2017 soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Noch wichtiger als die erweiterte Anbindung an die Nachbarstadt ist aber die barrierefreie Erschließung des Bahnhofs und der Bahnsteige. Was anderswo schon lange möglich ist, ließ in Freilassing trotz häufiger Beschwerden und unter ständigem Druck der örtlichen und überörtlichen Politik bisweilen auf sich warten.

Über den aktuellen Stand der Planungen konnten sich Bürgermeister Josef Flatscher mit seinen weiteren Bürgermeisterkollegen, den Fraktionssprechern des Stadtrates und Mitarbeitern aus der Stadtverwaltung direkt in München informieren. Initiiert wurde dieser Termin durch Bürgermeister und Verwaltung. Vorab wurde aber der S-Bahnhof in München-Pasing besichtigt, wo einige mögliche Parallelen zum Freilassinger Modell hergestellt werden konnten. So wurde der Delegation aus Freilassing beispielsweise die Funktionsweise der platzsparenden Fahrradständer gezeigt und auch praxisbezogen erklärt, dass Fahrradschienen neben den Aufgängen zu den Bahnsteigen ein hohes Gefahrenpotenzial bergen. Hierfür sei die ausschließliche Nutzung von Aufzügen auf die Bahnsteige vorgesehen.

Im Gespräch mit Stefan Kreibich, DB-Projektleiter für den Bahnhof Freilassing, wurde gleich zu Beginn deutlich, dass die Deutsche Bahn in der jetzigen Planungsphase die Verkehrsstation in den Fokus stellt. Das heißt: barrierefreie Erreichbarkeit der Bahnsteige und der Züge und allgemeine Modernisierungsmaßnahmen. Wo möglicherweise ein neues Bahnhofsgebäude später stationiert werden soll ist im Moment zweitrangig. Vier Varianten konnte Kreibich im Besprechungszimmer der DB Station & Service in München vorstellen. „Alle Varianten zeigen verschiedene Synergien, stellen aber vielleicht auch das ein oder andere Problem dar.“ so der Projektleiter. 

„Die DB müsse sich für die wirtschaftlichste Variante entscheiden. Wünsche der Stadt, die mit Mehrkosten verbunden sind, gehen zu Lasten der Stadtkasse“ ließ sich Bürgermeister Flatscher bestätigen. Allerdings entspricht keine der vorgestellten Varianten in Gänze dem vom Stadtrat beschlossenen Rahmenplan. Der Stadtrat wird sichin einigen Monaten für eine Variante entscheiden.

Pressebericht Stadt Freilassing

Zurück zur Übersicht: Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser