Einigkeit beim Thema "Brücke"

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Laufen/Oberndorf - Die Vertreter der CSU Laufen- Leobendorf und der ÖVP Oberndorf sind sich einig über die Notwendigkeit einer neuen Brücke südlich der beiden Salzachstädte.

Bei einem gemeinsamen Rundgang am vergangenen Samstag Abend über die vier Weihnachtsmärkte der Städte Laufen und Oberndorf ließen die CSU Laufen- Leobendorf und die ÖVP Oberndorf das Jahr 2010 ausklingen. Auf Einladung der beiden Vorsitzenden Christian Schmidbauer (Laufen) und Gerhard Rosenstatter (Oberndorf) nahmen zahlreiche Mitglieder von drent und herent teil. Auch Bürgermeister Hans Feil (Laufen) und Vizebürgermeisterin Sabine Mayerhofer (Oberndorf) folgten der Einladung.

In ungezwungener und freundschaftlicher Atmosphäre, trotz eher ungemütlichen Wetterbedingungen, ließen sich die Salzachstädter in vorweihnachtliche Stimmung versetzen und diskutierten unter anderem auch über aktuelle beidseitige politische Themen. Einig war man sich über die Notwendigkeit einer neuen Brücke südlich der beiden Salzachstädte. „Nur eine ortsnahe Brücke bringt auch die erwünschte Entlastung für die beiden Innenstädte. Alles außerhalb der Gemeindegebiete erfüllt nicht den Zweck,“ so CSU Ortsvorsitzender Christian Schmidbauer. Mit Verwunderung nahm man die vergangenen Äußerungen zur Kenntnis, die behaupteten, die Brücke würde ausschließlich wirtschaftlichen Interessen Salzburgs dienen. „Wenn das so wäre, dann würden wir uns sicherlich nicht so sachlich mit dem Thema auseinandersetzen und immer wieder in den beiden Innenstädten für die Vorteile der ortsnahen Brücke werben und auch zahlreiche und vor allem mehrheitliche Unterstützung auf beiden Seiten spüren und erfahren,“ machte Schmidbauer deutlich. Auch ÖVP-Fraktionsobmann Mag. Hannes Danner sah dies so. „Das Thema Neue Salzachbrücke muss sachlich und ohne Emotionen diskutiert werden und vor allem nicht emotionsbehaftet zerredet werden,“ so Mag. Danner.

Es sei ein infrastrukturelles Armutszeugnis, wenn zwischen Burghausen und Salzburg an einem großen Grenzfluss nur zwei größere Überquerungen bestehen. Im Gegensatz zur Traun im Landkreis Traunstein, die eine zweistellige Zahl vorweisen kann, die auch noch sehr anschaulich in die Landschaft eingefügt wurden. Schmidbauer empfahl allen Kritikern, mal eine Fahrt zwischen Traunstein und Trostberg zu machen, um hier zahlreiche schön in die Landschaft eingefügte Überquerungen der Traun selbst zu besichtigen. Zahlreiche Leckereien und Gespräche mit weiteren Besuchern der Weihnachtsmärkte brachten einen gelungenen, gemeinsamen Jahresabschluss, der sicherlich wiederholt werden wird.

CSU Ortsvorsitzender Schmidbauer

Rubriklistenbild: © dpa

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