Langwierige Bergung nach B20-Inferno

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Ainring - Gut sieben Stunden war am Freitag die B20 komplett gesperrt: Ein Lkw rammte einen Schuppen und ging in Flammen auf.

Wie die Polizei mitteilte, kam der Lenker eines österreichischen Sattelzugs gegen 15 Uhr von Piding kommend auf Höhe des Ortsteils Feldkirchen alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Der mit Molkereiprodukten beladene Lkw kippte im Bereich einer Rad- und Fußgängerunterführung nach rechts und stieß dann gegen eine hölzerne Lärmschutzwand sowie einen Lagerschuppen. Der 51-jährige Fahrer konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der Lastzug und dann der Schuppen sowie die Lärmschutzwand in Vollbrand gerieten.

Das Flammen-Inferno:

B20: Lkw in Flammen

Die Feuerwehren aus der Region reagierten sofort und konnten ein Übergreifen des Feuers auf das benachbarte Wohnhaus verhindern. Die hölzerne Wetterschutzverkleidung hatte bereits Feuer gefangen.

Die Löscharbeiten:

Lkw-Unfall auf der B20

Der Fahrer des Lkw hatte großes Glück: Er konnte noch rechtzeitig sein Führerhaus verlassen und kam mit Schnittverletzungen in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Ansonsten wurden bei dem Unglück keine weiteren Personen verletzt. Vier Hausbewohner wurden vom Rettungsdienst des BRK vorsorglich betreut.

Die B20 war während der langwierigen Bergungsarbeiten für gut sieben Stunden komplett gesperrt.

Die Bergungsarbeiten:

B20: Lkw-Bergung

An dem Sattelzug, dem Wohnhaus samt Schuppen, in dem sich auch ein Traktor befand, und der Lärmschutzwand entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Sachschaden von insgesamt rund 200.000 Euro.

Polizei- und Augenzeugenbericht:

Martin Vodermair

Rubriklistenbild: © BRK-BGL/Aktivnews

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